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Wanderer in den Alpen: Deutsche verbringen nicht nur ihre Freizeit gerne in der Heimat – sie investieren auch vorrangig in den Dax | © Pixabay

Aktienkäufe in Deutschland Falsche Heimatliebe

Deutsche konzentrieren sich bei der Aktienwahl gerne auf ihr Heimatland. Dabei schätzen sie Risiken, die sie zu kennen glauben geringer ein als solche, von denen sie keine Ahnung haben.

04.07.2017 - 16:16 Uhr | Von: 

Haben Sie das auch schon erlebt? Investoren diskutieren intensiv, weil ihr Vermögen real negativ verzinst in Sichteinlagen liegt. Viele sagen dann: „Wir sind unter die Aktieninvestoren gegangen!“ Dann die zweite Überraschung: „Wir sind sicher im Dax geblieben. Das sind unsere guten deutschen Unternehmen. Da wissen wir, was wir haben.“

Hier muss man Überzeugungsarbeit leisten. Denn der „Home Bias“ ist unter Verhaltensforschern der Kapitalmarkttheorie ein bekanntes und viel untersuchtes Phänomen. Risiken, die man zu kennen glaubt, schätzt man geringer ein als solche, von denen man keine Ahnung hat.

Aufklärung tut also Not. Denn eines ist sicher: Wenn Anleger sich auf Aktien eines Landes oder einer Region beschränken – und sei sie auch noch so nah und scheinbar vertraut – haben sie im Vergleich zu Investoren mit globalen Anlagen ein höheres Risiko, durch landesspezifische Faktoren Nachteile zu erleiden. Nebenbei: Die grundlegende Perspektive für das Wirtschaftswachstum und damit für die Kursentwicklung globaler Aktien bei gesunden Bewertungen stimmt, wie folgende Grafik illustriert.

Und das Sicherheitsbedürfnis? Wer wirklich vom weltweiten Wachstum profitieren und dabei wenig Risiken eingehen will, muss breit diversifizieren: regional bei Aktien – aber auch mit Anleihen und Rohstoffen.

Dafür gibt es Multi-Asset-Fonds, die geringere Schwankungen aufweisen als reine Aktienfonds. Für Anleger, die auf konservative Weise von Aktien profitieren wollen, sind die Anlagevehikel eine gute Option.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.