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Experten

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Stephan Lipfert, Vertriebsleiter Nord bei BlackRock

Alternative Strategien in Publikumsfonds Auf Irrwegen zum Ziel

Wegen der UCITS-Vorgaben ist so mancher alternative Anlageweg in Publikumsfonds schwer umzusetzen. Mit mehreren Strategien klappt es besser.

21.07.2016 - 15:32 Uhr | Von: 

Alternative Strategien sind ja nichts wirklich Neues. Doch für Privatanleger müssen sie in Publikumsfonds verfügbar sein und damit den UCITS-Vorgaben entsprechen, insbesondere in Sachen Diversifikation und Liquidität. Wie werden nun aus Strategien für institutionelle Investoren Publikumsfonds für ganz normale Anleger?

Der einfachste Weg ist folgender: Ein Fondsmanager verwendet Strategien wie Long-/Short-Equity, Event-Driven oder Global Macro und behandelt sie den UCITS-Vorgaben entsprechend.

Spezielle Lösungen für Strategiefonds

Bei Global Macro- und Long-/Short-Strategien lässt sich das gut umsetzen. Denn: Assets, die für Long-/Short-Strategien benötigt werden sind meist liquide und börsengehandelt. Bei der Event-Driven-Strategie ist die Umsetzung problematischer. Hier steht ein spezielles Ereignis im Mittelpunkt, weshalb es an Liquidität hapert.

Ein kurzer Blick in die Landschaft der UCITS-Produkte mit einzelnen alternativen Anlagestrategien zeigt, dass rund 80 Prozent mit Long-/Short- oder Global Macro-Strategien bestückt sind. Von der Vielfalt alternativer Anlagestrategien bleibt in Publikumsfonds aufgrund der UCITS-Vorgaben also nicht mehr viel übrig.

Es gibt noch eine alternative Strategie für Fondsmanager, die heute jedoch nicht oft verwendet wird. Dabei werden alternative Anlagestrategien, die für sich genommen jeweils nicht UCITS-konform sein müssen, in einem UCITS-Fonds zusammengefasst. Der sorgt für die erforderliche Streuung  und Liquidität. So können die Fondsanteile von Anlegern ganz normal ge- und verkauft werden – und das nicht nur bei Global Macro oder Long-/Short-Equity.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.