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Diego Maradonas Kaugummi und Immobilien haben etwas gemeinsam: Ihre Blasen werden bis zum Maximum ausgereizt und platzen ohne Vorwarnung | © Getty Images

Blasengefahr In diesen 8 deutschen Großstädten bleiben Immobilien zu teuer

Der Boom auf dem deutschen Immobilienmarkt geht allmählich zu Ende, doch die Mieten steigen weiter an. Das Berliner Research-Institut Empirica hat berechnet, wie groß das Überhitzungspotenzial für das vierte Quartal 2018 ist. In welchen Städten Sie jetzt keine Immobilien mehr kaufen sollten.

07.02.2019 18:45 | Von: 
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Das Berliner Research-Institut Empirica geht davon aus, dass sich die Blasengefahr in Wachstums- und Schrumpfungsregionen mittlerweile gleich stark ausweitet. In Wachstumsregionen liegt dies vor allem daran, dass die Mieten langsamer steigen und mit der Kaufpreisentwicklung von Wohneigentum nicht mehr mithalten. In Schrumpfungsregionen hingegen legen die Kaufpreise jetzt schneller zu als die Einkommen. Die Empirica-Marktforscher warnen: Erstreckte sich die Blasengefahr bislang nur auf Großstädte und Ballungsgebiete, werden durch die anhaltenden Niedrigzinsen nun Nachfrage und Kaufpreise sogar in wachstumsschwachen Regionen gepusht - auch hier steigen die Preise. Vorerst dürfte der Preisanstieg jedoch gerade in den Schrumpfungs- und Stagnationsregionen und zumindest für Selbstnutzer durch das neue Baukindergeld kompensiert werden. Gegenüber dem Vorquartal steigt die Blasengefahr in Essen (Preis-Einkommen). Damit wird nun wieder für neun von zwölf Großstädten eine „eher hohe“ Blasengefahr indiziert (Vorquartal 8, vor drei Jahren 7). In Köln ist die Gefahr „mäßig hoch“, in Leipzig „gering“, in Dortmund „sehr gering“.

Auf den folgenden Seiten stellen wir die 10 deutschen Städte mit „mäßig hoher“ bis „eher hoher“ Blasengefahr vor.

Legende: * ohne Wohngemeinschaften oder möblierte Wohnungen ** ohne Zwangsversteigerungen oder möblierte Objekte

Quelle: empirica-systeme.de

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