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Experten

Schroders
Goldene Buddha-Statuen in Kuala Lumpur: Gold wird nicht nur zur Veredelung genutzt, sondern kann auch ein gutes Investment darstellen. | © Getty Images

Die Krisenwährung funkelt Drei Gründe für Gold

In Zeiten von Krisen und Unsicherheit greifen Anleger oft zu Gold. Zuletzt schnellte der Preis des Edelmetalls auf den Fünfjahresrekord von über 1.500 US-Dollar je Feinunze. Schroders-Experte James Luke erklärt, warum Anleger trotz des kräftig gestiegenen Preises jetzt über Gold nachdenken sollten.

29.08.2019 15:28 |
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Gold ist sehr vielseitig. Man verwendet es insbesondere für die Herstellung von Schmuck, wofür circa 80 Prozent der geförderten Menge genutzt werden. Auch in der Industrie wird das Edelmetall eingesetzt: Ein Anteil von zehn Prozent des geförderten Goldes wird vor allem in der Elektroindustrie und Technik verwendet, denn seine Korrosionsbeständigkeit, seine gute Leitfähigkeit und einfache Verarbeitung machen es zu einem begehrten Material. Man findet Gold deswegen in vielen Elektronikanwendungen – von Fernsehern über Mikrochips bis hin zu Satelliten.

Außerdem ist Gold auch ein Investment. Vor allem in Krisenzeiten steigt der Goldkurs rapide. Denn: Zwar steht das Edelmetall nicht für technischen oder ökonomischen Fortschritt. Auch gewährleistet es keine regelmäßigen Cashflows in Form von Zinsen oder Dividenden. Jedoch bietet es Schutz vor steigender Inflation und – gegenwärtig aktueller als je zuvor – lässt Anleger auch die Strafzinsen umgehen, die durch Niedrig- und Negativzinsen entstehen.

„Wir denken, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, über die Gewichtung von Gold im Portfolio nachzudenken“, sagt James Luke, Rohstoffexperte und Fondsmanager des Schroder ISF Global Gold. Warum Luke gerade jetzt zu Gold rät, illustriert unsere Bilderstrecke.

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