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Experten

BlackRock
Demonstration anlässlich des Earth Days in London: Für professionelle Anleger wie Kirchen und Behörden gehören nachhaltige Anlageprodukte schon lange fest ins Portfolio. | © Getty Images

Earth Day 2018 Aktionstag lässt Finanzberatung blühen

Am 22. April lenkt der Earth Day erneut große Aufmerksamkeit auf das Thema Nachhaltigkeit. Finanzberater sollten mit Anlageprodukten punkten, die nicht nur gut für das Gewissen sind, sondern auch Renditevorteile bieten.

20.04.2018 - 16:33 Uhr | Von: 

Am 22. April ist es wieder soweit: Der Earth Day, der erstmals 1970 in den USA stattfand und inzwischen weltweit ein fester Aktionstag ist, rückt das Thema Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein in den Fokus der Öffentlichkeit. Finanzberater können den Tag nutzen, um Kunden nachhaltiges Investieren ans Herz zu legen.

Nachhaltigkeit steht in der Wirtschaftswelt nicht nur für „grüne“ Unternehmen, sondern auch für faire Arbeitsbedingungen und langfristiges Wirtschaften. Larry Fink, CEO von BlackRock, hat sich dazu in seinem diesjährigen Brief an CEOs weltweit wie folgt geäußert: „Um langfristig erfolgreich zu sein, muss sich jedes Unternehmen nicht nur finanziell positiv entwickeln, sondern auch zeigen, welchen Beitrag es für die Gesellschaft leistet. Ohne ein solch übergeordnetes Ziel kann kein Unternehmen sein volles Potential ausschöpfen.“

Aber wie können Anleger am besten zum übergeordneten Ziel „Nachhaltigkeit“ beitragen? Für professionelle Anleger wie Kirchen und Behörden gehören nachhaltige Anlageprodukte schon lange fest ins Portfolio. So gewährleisten sie Investments in Unternehmen, die ihren Werten entsprechen.

Drei Ansätze für nachhaltige Investments

Beim nachhaltigen Investieren werden heute drei Ansätze unterschieden: Zum einen wenden Vermögensverwalter Ausschlusskriterien an (Exclusionary Screening). Dabei werden in bestimmten Branchen, etwa der Rüstungs- oder der Atomindustrie, tätige Firmen ausgeschlossen.

Zum anderen arbeiten Analysten mit sogenannten ESG-Ratings. Mit ihnen werden Umweltfreundlichkeit („Environment“), soziale Verträglichkeit („Social“) und Unternehmensführung („Governance“) von Unternehmen beurteilt. Investiert wird nur in Firmen, die innerhalb ihrer Branche am besten abschneiden. Ein weiterer Ansatz ist das sogenannte Impact Investing. Dabei werden Unternehmen ausgewählt, die eine explizit positive Wirkung auf die Gesellschaft haben. Zudem gehören Investitionen in bestimmte nachhaltige Projekte, oftmals in Form geschlossener Beteiligungen, zum „Impact Investing“.