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Rentner beim Dominospiel: Hier kommt es auf Präzision an – wie bei der Auswahl geeigneter Assets für Finanzportfolios.

ETFs Immer feiner austariert

Holzschnittartige Diversifikation war gestern. Und heute? Mittlerweile werden Portfolios höchst differenziert aufgebaut und unterschiedliche Risikoprämien genutzt.

06.10.2016 - 16:31 Uhr | Von: 

Nie war es klarer als in den heutigen Nullzinszeiten: Anleger müssen Risiken eingehen, um überhaupt noch auf Rendite zu kommen. Risiko Nummer 1 sind Kursschwankungen. Dem begegnen Anleger, seit es die Moderne Portfoliotheorie gibt, mit Diversifikation und möglichst schwach korrelierten Vermögenswerten.

In der Vergangenheit war die Investmentwelt in dieser Hinsicht einfach: Sie unterteilte sich in die drei Kategorien Aktien, Anleihen und Geldmarkt. Gut gemischt war gut gestreut. Doch die Kraft der Diversifikation zwischen Aktien und Anleihen lässt nach. Und der Geldmarkt kann bei praktisch keinem Ertrag keinen Ausgleich für Schwankungsrisiken mehr bieten. Damit haben die klassischen Größen als Diversifikatoren ausgedient.

Wer nicht wagt, der nicht gewinnt

Sie werden inzwischen abgelöst von einem übergeordneten Konzept: den Risikoprämien. Die Idee ist, dass Anleger für die Übernahme von Risiken belohnt werden – mit Rendite als Risikoprämie. Die übernommenen Risiken lassen sich ganz unterschiedlich kategorisieren.