Sie besuchen Multiasset.com mit einem veralteten Internet Explorer. Darstellung und Nutzungserlebnis sind deshalb nicht optimal.
Aktuelle Version kostenlos herunterladen »

Experten

Schroders
Aymeric Forest, Head of Multi Asset Investments Europe bei Schroders

Fondsporträt Schroder ISF Emerging Multi-Asset Income Schwellenwerte? Schwellenwerte! Multi-Asset, Schwellenländer und Einkommen intelligent kombiniert

Die Emerging Markets erleben derzeit eine Renaissance, zahlreiche Märkte und Anlageklassen haben nach oben gedreht. Multi-Asset-Lösungen erschließen diese vielfältigen Möglichkeiten der Schwellenländer-Investments. Doch es kommt auf umsichtige Risikostreuung an.

16.12.2016 - 16:14 Uhr | Von:  in Schroders

Multi-Asset-Investoren sehen die Trump-Rallye mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Sicher, die Wall Street eilt von einem Rekord zum anderen und hat US-Aktien stattliche Gewinne beschert. Aber: Die Zinsen steigen, was die Anleihekurse drückt. In Europa wiederum werden 2017 mehrere Parlamente neu gewählt. Erleben nationalistische Strömungen weiter Aufwind, dürfte der Euro vor einer neuerlichen Belastungsprobe stehen. In der Konsequenz ist Diversifikation notwendig.

Auf der Suche nach Alternativen stechen Schwellenländer ins Auge. Viele aufstrebende Märkte haben die Belastungen vergangener Jahre abgestreift, weil ihnen inzwischen wieder mehr Anleger Vertrauen entgegenbringen. Dies gilt nicht nur für die Aktienbörsen, sondern auch für die Renten- und Devisenmärkte. 2016 erholte sich beispielweise der brasilianische Real erheblich.

Zwar lassen sich auch Gegenbeispiele finden: Mexiko litt unter Ankündigungen Donald Trumps, eine Mauer zu errichten und den freien Handel einzuschränken. Andererseits verbesserte die Aussicht auf ein milliardenschweres US-Konjunkturprogramm die Perspektiven für Rohstoffproduzenten und für die Weltwirtschaft insgesamt. Außerdem sorgte die Erwartung steigender Zinsen in Nordamerika bislang nur für einen moderaten Dämpfer. In 2013 war das noch anders – damals flüchteten die Anleger aus den Emerging Markets, weil die US-Notenbank Federal Reserve ihre expansive Geldpolitik einschränken wollte.