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Experten

BlackRock
Das Thema „Automatisierung und Roboter“ gehört zu den globalen Megatrends. Es wird auch in ETFs abgebildet. | © Getty Images

Globale Megatrends in Indexfonds Themen-ETFs sind keine Sektor-ETFs

Auf globale Megatrends setzen, das geht auch mit ETFs. Dasselbe wie Branchen-ETFs? Mitnichten, sagt Thomas Wiedenmann, Vertriebsexperte von BlackRocks ETF-Plattform iShares.

18.10.2016 - 11:18 Uhr

Die Idee vom Themeninvestment ist für professionelle Anleger nichts Neues. Bislang war dieser Bereich Domäne aktiver Manager. Deren Herangehensweise: Welche übergeordneten Themen der gesellschaftlichen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung in der Welt gibt es, und wie wirken sie sich auf Unternehmen aus?

Einige der „großen“ Themen sind sicherlich Modethemen – eine Weile in den Schlagzeilen, dann aber verschwunden. Andere sind dauerhaft. Sie sind in Megatrends verankert, die sie zur stabilen Größe machen, auf die Unternehmen langfristig aufbauen können.

Themen-ETFs: Mehr als ein Brancheninvestment

Beliebtes Beispiel für einen globalen Megatrend: der demografische Wandel. Die Menschheit wächst – vor allem in Afrika. In vielen Industrieländern schrumpft die Bevölkerung hingegen und altert. Da hier Kaufkraft vorhanden ist, gilt die „alternde Gesellschaft“ als Thema, von dem entsprechend ausgerichtete Unternehmen und ihre Kapitalgeber, die Anleger, dauerhaft profitieren können. Stabile Investmentthemen lassen sich jetzt auch mit ETFs erschließen –und zwar regelbasiert, transparent und günstig.

Wichtig ist: Themen-ETFs sind keine Sektor-ETFs in neuem Gewand. Die regelbasierte Anlagemethode geht vielmehr weit über das übliche Brancheninvestment hinaus. Beispiel: Nicht jedem Unternehmen in der Gesundheits- oder Pharmabranche kommt eine älter werdende Gesellschaft auch tatsächlich zugute. Positive Folgen kann es aber für Adressen geben, die gar nicht zu dieser Branche zählen: Wie wäre es mit Bauunternehmen oder Immobiliengesellschaften, die auf seniorengerechtes Wohnen spezialisiert sind?

Große Themen breit diversifiziert abbilden

So beginnen inzwischen die ersten ETF-Anbieter mit einer Kombination von Top Down-Branchen- und gezielten Bottom Up-Analysen. Gefunden werden sollen diejenigen Unternehmen, die das Anlagethema in Bezug auf ihre Geschäftstätigkeit und Einnahmequellen möglichst präzise abdecken. Diesem professionellen Ansatz können dabei weit über 1.000 branchenbezogene Parameter zugrunde liegen. Themenbezogene Indizes und auf ihnen aufbauende ETFs arbeiten damit deutlich präziser als die klassischen Branchen-ETFs.

Eine breite Streuung der Titel inklusive Risikobalance im Index ist selbstverständlich. Insofern bieten die ETFs dem Anleger eine Möglichkeit, „große“ Themen im Portfolio breit diversifiziert abzubilden und so von möglichen Renditechancen zu profitieren.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.