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Silhouette von Zürich: Schweizer Banken haben im Steuerstreit viel Vertrauen verspielt | © Pixabay

Infografik So viel kostet Schweizer Banken der US-Steuerstreit

Endlich ist eine Ende in Sicht: Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) beendet den Steuerstreit mit den USA. Kostenpunkt: 100 Millionen US-Dollar. Ein anderes Schweizer Kreditinstitut musste jedoch noch viel tiefer in die Tasche greifen.

29.08.2018 - 11:24 Uhr | Von:  in Geldmarkt

Seit Jahren verfolgt die US-Justizbehörde Schweizer Banken wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung. Nach der UBS, der Bank Wegellin und einer Vielzahl anderer traditionsreicher Schweizer Kreditinstitute traf es im August mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) die größte Schweizer Kantonalbank. In einem Vergleich einigte sich das Kreditinstitut mit dem US-Justizministerium auf eine Strafzahlung von 100 Millionen US-Dollar. Dafür wird die Bank nicht weiter strafrechtlich verfolgt.

Vor der ZKB ließen sich bereits andere betroffene Kreditinstitute auf einen Deal mit der amerikanischen Strafverfolgung ein. Während die Union Bancaire Privée sich zu Zahlungen in Höhe von 180 Millionen US-Dollar verpflichtete, kam der Credit Suisse ihr Geschäftsgebaren wesentlich teurer zu stehen – 2,6 Milliarden US-Dollar kostete die Großbank die strenge Auslegung des Schweizer Bankgeheimnisses.

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