Sie besuchen Multiasset.com mit einem veralteten Internet Explorer. Darstellung und Nutzungserlebnis sind deshalb nicht optimal.
Aktuelle Version kostenlos herunterladen »
Thomas Romig, Senior Portfoliomanager Multi-Asset bei Assenagon | © Assenagon

Interview mit Thomas Romig, Assenagon „Wir punkten mit einem Höchstmaß an Flexibilität und Diversifikation“

Thomas Romig verantwortet beim Vermögensverwalter Assenagon die Multi-Asset-Sparte. Im Interview spricht er über Alleinstellungsmerkmale, aktuelle Umschichtungen im Depot und die Zukunft von Multi-Asset-Konzepten.

02.02.2018 - 09:19 Uhr | Von:  in Fonds

multiasset.com: Herr Romig, wie setzt sich Ihr Haus gegenüber den Multi-Asset-Mitbewerbern durch? Es kommt sicherlich nicht von ungefähr, dass Assenagon mit einem verwalteten Vermögen von circa 22 Milliarden Euro zu den am schnellsten wachsenden europäischen Asset Managern zählt.

Thomas Romig: Wir schlagen uns gut im Wettbewerb. Das liegt vor allem daran, dass wir ganz konsequent bei unseren Multi-Asset-Produkten wie etwa dem Assenagon Multi Asset Protect auf Flexibilität und Diversifikation setzen. Wir gehen in viele Kapitalmarktnischen und können jederzeit rasch auf Marktentwicklungen reagieren.

So haben wir beispielsweise im Assenagon Multi Asset Protect die synthetische Aktienquote, die sich aus Zielfonds, Derivaten und Einzeltiteln zusammensetzt, seit der Auflage vor etwa zwei Jahren zwischen 6 und 60 Prozent gehalten. Mit dieser Flexibilität sind wir gut durchs Jahr 2017 gesteuert. Zudem streben wir im Multi Asset Protect an, über 12-Monats-Zeiträume 90 Prozent des Kapitals zu erhalten. Dieses Ziel betont das Risikomanagement unserer Investmentstrategie, in der nur ein Maximalverlust von 10 Prozent hingenommen wird.

Warum sollten sich Anleger für ein Produkt aus den Händen des Multi -Asset-Portfoliomanagements von Assenagon entscheiden?

Romig: In der Königsklasse des Asset Managements, also im Bereich der Multi-Asset-Fonds, kann man vieles richtig machen, wie etwa unsere Performance beweist. Vieles kann man aber auch falsch machen. 2017 war zum Beispiel ein hervorragendes Jahr für Aktien. Auf der Rentenseite ist nicht viel passiert, dafür aber waren die Währungsmärkte aus Euro-Sicht extrem herausfordernd. Zwischen 10 bis 20 Prozent sind die Aktienmärkte gestiegen.

Manche defensiv aufgestellte Großanbieter von Multi-Asset-Fonds in Deutschland haben in dieser Lage dennoch teils nur ein kleines Plus von 1 bis 2 Prozent zum Jahresende ausgewiesen. Kalkuliert man Ausgabeaufschläge und Inflation ein, müssen deren Anleger damit sogar Vermögensverluste hinnehmen. Und von dieser schwachen Performance sind nicht wenige Investoren betroffen. Mit auf Jahressicht rund 5 Prozent im Assenagon Multi Asset Protect liegen unsere Renditen deutlich höher.

Wie schaffen Sie das?

Romig: Wir können solche Zuwächse erwirtschaften, weil wir kein gewöhnlicher Asset Manager sind. Assenagon fokussiert sich stark auf die Portfoliomanagement-Kompetenzen und kann aufgrund der Größe und Flexibilität maßgeschneiderte Strategien anbieten und dann eben auch flexibel managen. Unser Unternehmens-Modell umfasst einzelne schlagkräftige Business Cases, von denen die Multi-Asset-Sparte der jüngste ist – wir achten sehr auf die Rentabilität unserer Investitionen an den Märkten. Unsere Kunden, zu denen zu 90 Prozent institutionelle Investoren gehören, beraten wir mit einem Höchstmaß von Expertise.