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Experten

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Wanderer haben Alternativen - genau wie Investoren. | © aitormmfoto/Fotolia

Kursentwicklungen „Event Driven” – eigentlich nicht schwer. Aber …

Ein Unternehmen will die Konkurrenz schlucken? Daraus können sich Chancen ergeben. Einige Punkte müssen aber unbedingt beachtet werden.

21.07.2016 - 15:46 Uhr | Von:  in BlackRock

„Event Driven“ ist eine der marktneutralen Strategien, von denen immer wieder die Rede ist. Schwer zu verstehen ist nicht – im Gegenteil. Wenn ich mit Leuten rede, die nicht „vom Fach“ sind, wundern sie sich oft sogar, warum die Strategie überhaupt einen eigenen Namen hat. Sie beinhalte doch sowieso das, worum es beim Investieren gehe: Chancen zu entdecken und Kapital zu erwirtschaften. Und ja, in gewisser Weise haben sie auch Recht.

Ich mache es aber doch lieber etwas konkreter: Es geht darum, „Events“ zu finden, die Auswirkungen auf die Kursentwicklung haben. Dann wird so investiert, dass man von diesen Auswirkungen – wenn sie wie erwartet eintreten – profitiert.

Merger bieten Chancen

Klassisches Beispiel ist eine Firmenübernahme. Ein Unternehmen A will ein Unternehmen B schlucken. Dann wird der Kurs von B voraussichtlich steigen, der von A fallen – jedenfalls ist das häufig so. Oft macht das übernehmende Unternehmen den Aktionären von B nämlich ein gutes Übernahmeangebot, bietet also einen sehr attraktiven Preis für die Aktien. Das treibt den Kurs der Aktie von B nach oben.

Auf der anderen Seite vermuten Anleger, dass die Übernahme, bevor sie sich auszahlt, das Unternehmen A erst einmal richtig Geld kosten wird. Deshalb sind bei Aktien von übernehmenden Unternehmen temporäre Kursabschläge eher die Regel.