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Experten

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New York Stock Exchange: In verlustreichen Phasen ist taktische Flexibilität gefragt | © Getty Images

Kursverluste Wegschauen hilft nicht

Investoren tendieren dazu, Verluste an der Börse zu ignorieren. Dabei ist beherztes Handeln oft die bessere Lösung.

20.07.2017 - 17:05 Uhr | Von: 

An Verluste denkt während eines Börsen-Booms kaum ein Anleger. Experten wissen jedoch: Die nächste Delle kommt bestimmt. Auch wenn es noch eine Weile dauern mag, bis die Kurse absacken, sollten Finanzberater ein mögliches Minus auf dem Konto ihrer Kunden stets im Blick behalten.

Man könnte auch sagen: Finanzberater müssen ihre Kunden vor sich selbst und vor möglichen Anlagefehlern schützen, denn die wenigsten gehen mit Verlusten rational um. Zu groß könnte der Schmerz sein – und den vermeidet die Spezies Mensch bekanntlich gerne.

Mit Blick auf das Portfolio führt das Ignorieren unangenehmer Situationen dazu, dass Verluste auf die lange Bank geschoben werden. Ein Minus auf dem Papier verkraften Investoren offenbar besser als in der Realität.

Ignoranz statt Aktivität

Deshalb verkaufen nur die wenigsten Anleger in frühen Phasen einer Baisse, obwohl dann die Verluste oft noch erträglich sind. Viele trösten sich mit einer vermeintlich „kleinen Kursschwäche“ oder bescheinigen sich eine „gute Gelegenheit zum Nachkaufen“. Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, doch noch Gewinne einzufahren oder zumindest keine Verluste zu erleiden. Dieses Phänomen ist in Fachkreisen unter dem Namen „Plus-Minus-Null-Sucht“ bekannt.

Erst nach längeren Verlustphasen steigt bei Anlegern in der Regel die Nervosität. Viele handeln dann nach dem Motto: „Nichts wie weg mit den Papieren“. So wird aus dem Schrecken ohne Ende oft doch noch ein Ende mit Schrecken.
Für Finanzberater, die bei ihren Kunden keine Stopp-Loss-Funktion einrichten können, sind flexible und diversifizierte Multi-Asset-Fonds eine Alternative. Die Fondsklasse hat bereits bewiesen, dass sie in verlustreichen Phasen die Abwärtsrisiken durch taktische Flexibilität beschränkt. Langfristig können erfolgreiche Produkte die Volatilität von globalen Aktien-Investments sogar deutlich unterbieten – bei vergleichbaren Renditen.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.