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Lotusblumen in Chinas östlicher Anhui-Provinz: Der Handelskonflikt mit den USA könnte langfristig als Katalysator wirken | © Getty Images

Lotusknospe im Portfolio China ist weiter auf dem Vormarsch

Wachsender Konsum, die Weltmarktführerschaft bei innovativen Produkten und Technologien, eine Vormachtstellung bei Big Data: Geoffrey Wong, Head of Global Emerging Markets and Asia Pacific Equities bei UBS Asset Management, sieht weiterhin ein starkes wirtschaftliches Wachstum in China.

23.01.2019 - 11:20 Uhr | Von: 

China war 2018 der stärkste Wachstumstreiber weltweit und dürfte auch 2019 die Weltwirtschaft anfeuern wie keine andere Nation. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass China im Zeitraum 2018/19 zum globalen Wachstum 27,2 Prozent beitragen wird – deutlich mehr als die weiteren Zugpferde Indien (12,9 Prozent) und die USA (12,3 Prozent). „Für 2019 und 2020 rechnen wir mit einem Wachstum der chinesischen Volkswirtschaft von je 6,1 Prozent“, sagt Wong.

Der Handelskonflikt mit den USA belastet kurzfristig zwar die Märkte, langfristig sollte er jedoch eher als Katalysator wirken. So beschleunigt er den Trend zur Diversifizierung der Exportmärkte, weg vom starken Fokus auf die USA hin in Richtung Asien, Afrika und Mittlerer Osten. Zudem steigt der Reformeifer, vor allem hinsichtlich der Öffnung des Landes für ausländische Investitionen.

Chinas Schuldenberg war 2017 auf 261 Prozent des Bruttoinlandsprodukts angewachsen. Im vergangenen Jahr ist es der Regierung jedoch gelungen, die Verschuldung zu stoppen, bis hinein in den Schattenbankensektor. „Der größte Teil der Schulden konzentriert sich auf staatseigene Unternehmen, Hauptgläubiger ist der chinesische Staat. Im privaten Unternehmenssektor hingegen ist die Verschuldung relativ gering“, so Wong.

Sein Fazit: „China ist weiter auf dem Vormarsch und bietet attraktive Möglichkeiten, die Anleger nicht verpassen sollten“, meint Geoffrey Wong, Head of Global Emerging Markets and Asia Pacific Equities bei UBS Asset Management.