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Experten

BlackRock
Konsumenten in Texas, USA. Manager, die die Global-Macro-Strategie verwenden, haben volkswirtschaftliche Trends im Fokus | © Getty Images

Marktneutrale Strategien Global Macro – wie funktioniert das?

Ist Europa immer noch besser im Aufschwung als die USA? Wer eine klare Meinung über volkswirtschaftliche Trends hat, kann auf Global Macro setzen.

21.07.2016 - 16:00 Uhr | Von: 

Noch so eine Frage, die häufig zu marktneutralen Strategien gestellt wird: Global Macro, was ist das überhaupt und wie funktioniert das? Die Grundidee ist einfach, das Konzept nicht neu. Die Strategie wird schon lange eingesetzt und kann dazu genutzt werden, unabhängig von der Gesamtentwicklung am Markt positive Renditen zu erzielen.

Das klingt zwar ein bisschen nach Hexenwerk, ist aber – zumindest in der Theorie – durchaus möglich. Letztlich geht es darum, volkswirtschaftliche Entwicklungen früh zu erkennen und daraus Nutzen zu ziehen, indem man auf Aktien oder die Währung des „richtigen“ Landes setzt.

Ein Beispiel: Ein Anleger ist davon überzeugt, dass Aktien aus der Eurozone in den nächsten zwölf Monaten besser abschneiden als US-amerikanische – etwa weil die Europäische Zenralbank (EZB) noch mehr Geld in die Volkswirtschaft pumpt als die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) oder weil man für europäische Unternehmen und Aktien noch Nachholbedarf im Vergleich zur schneller aus der letzten Krise gekommenen US-Werten sieht.

Plus für Anleger trotz fallender Kurse

Wenn diese Überzeugung stimmt, reicht allein die zueinander relative Entwicklung der beiden Märkte, um auf eine positive Rendite zu kommen: Man könnte dann auf steigende Kurse in Euroland und fallende in den USA setzen. Solange der Aktienmarkt in Euroland besser abschneidet als der in den USA, steht unter dem Strich ein Plus – selbst wenn beide Märkte fallen sollten.

Aber Achtung: Bei dieser marktneutralen Strategie zählen die Fähigkeiten des aktiven Managers. Denn der entscheidende Punkt ist, dass sich die Macro-Einschätzung bewahrheiten muss. Übrigens lassen sich auch bei diesem Strategieansatz die Risiken streuen: Es sagt ja niemand, dass man nur auf USA versus Euroland setzen muss.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.