Sie besuchen Multiasset.com mit einem veralteten Internet Explorer. Darstellung und Nutzungserlebnis sind deshalb nicht optimal.
Aktuelle Version kostenlos herunterladen »

Experten

BlackRock
Börse in New York: Am 5. Februar meldete Bloomberg ein gesundes ETF-Handelsvolumen von 240 Milliarden US-Dollar. | © Getty Images

Mit ETFs sicher durch den Sell-Off Gute Chancen für clevere Anleger

Exchange Traded Funds, sogenannte ETFs, gelten als sicher und verlässlich. Auch in schwierigen Marktphasen könnten Anleger darauf vertrauen – insofern sie gehebelte Produkte außen vor lassen.

21.02.2018 - 11:44 Uhr | Von: 

Als die Aktienkurse Anfang Februar fielen, gab es für manche Anleger ein böses Erwachen. Besonders der Kurssturz passiver Wertpapiere, sogenannter Exchange Traded Products (ETPs), wurde von Marktbeobachtern kritisiert.

BlackRock teilt ETPs in  Exchange Traded Funds (ETFs, börsengehandelte Indexfonds), Exchange Traded Commodities (ETCs), Exchange Traded Notes (ETNs) und Exchange Traded Instruments (ETIs) ein. Mit ETNs können Anleger Wetten eingehen, etwa auf die Wechselkurse. Und Wetten gehen naturgemäß nicht immer auf.

Über 97 Prozent des 5 Billionen US-Dollar schweren ETP-Marktes entfallen auf ETFs. Für die große Mehrheit der ETP-Produkte gilt also: Sie sind einfach, intuitiv und verständlich. Und sie helfen Investoren, die komplexen Anleihe- und Aktienmärkte zu erschließen.

Bei ETPs, die Financial Engineering sehr intensiv nutzen, arbeiten Investoren gerne mit Derivaten und Hebeln, sogenannten Leverages. Die Rendite von gehebelten ETPs, die nur 1,5 Prozent des gesamten ETP-Marktes ausmachen, kann sich deutlich von ETFs unterscheiden. Unglücklicherweise werden sie häufig mit ETFs gleichgesetzt. Anleger, die den feinen Unterschied nicht beachten, können in Zeiten hoher Volatilität bittere Verluste erleiden.

Am 5. Februar fielen die US-Börsen um bis zu 8 Prozent. Das Handelsvolumen von US-Aktien betrug an diesem Tag 622 Milliarden US-Dollar. In der Folge sahen wir den historisch höchsten prozentualen Rückgang des Dow Jones wie auch den höchsten Anstieg des CBOE Volatility Index (VIX), dem Indikator für die erwartete kurzfristige Marktvolatilität.

Ebenfalls am 5. Februar hat Bloomberg ein ausgesprochen gesundes ETF-Handelsvolumen von 240 Milliarden US-Dollar gemeldet. Traditionelle ETFs haben sich in dem angespannten Markt bewährt und bestens funktioniert. ETFs haben dazu beigetragen, Kapital effizient zu bewegen. Gehebelte und inverse VIX-indexierte ETPs lieferten enttäuschende Ergebnisse. ETNs, die auf einen inversen Volatilitätsindex – also eine sinkende Volatilität – gesetzt hatten, verloren besonders stark an Wert.

 

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.