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Experten

Schroders
Ölplattform in Mexiko: Schroders stuft Rohstoffe nach der jüngsten Korrektur hoch | © Getty Images

Multi-Asset-Ausblick von Schroders „Renditeplus mit Rohstoffen“

Schroders plädiert in einer aktuellen Markteinschätzung für Rohstoffe – schließlich haben sich zyklische Indikatoren stabilisiert. Bei Staats- und Unternehmensanleihen lässt der Vermögensverwalter Vorsicht walten.

02.08.2018 - 10:15 Uhr | Von: 

In einer monatlichen Einschätzung veröffentlicht der britische Vermögensverwalter Schroders Statements zur Entwicklung der Finanzmärkte und einzelner Asset-Klassen. In der Juli-Ausgabe betonen Investment-Experten des Hauses, kritisch gegenüber den aktuellen Aktienbewertungen eingestellt zu sein. Modelle deuten jedoch darauf hin, dass das etwas erhöhte Niveau auf langfristige Sicht gerechtfertigt ist.

Zu Jahresbeginn erklärten Investmentspezialisten von Schroders, die Aktienmärkte würden gestützt, solange das globale Wirtschaftswachstum bei über drei Prozent liegt und die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen bei rund drei Prozent verharrt. Bislang wurden diese Bedingungen erfüllt. Wichtig sei zudem, dass die Inflation nicht zu stark steigt.

Abwärtsrisiken bei Staatsanleihen

Bei Staatsanleihen behält Schroders die negative Ausrichtung gegenüber der Duration bei. Die Bewertungen sind immer noch etwas zu hoch und es gibt Abwärtsrisiken. Wegen des Sommerlochs nehmen die Experten jedoch keine weiteren Herabstufungen vor.

Rohstoffe wurden von Schroders im Juli 2018 nach der jüngsten Korrektur hochgestuft, da sich die zyklischen Indikatoren stabilisiert haben und der Carry weiterhin stark ist.

Bei Unternehmensanleihen haben eine deutliche Verschlechterung der Stimmung und steigende US-Dollar-Kurse ein ungünstiges Klima für Credit Spreads geschaffen. Daher stufen die Experten die Asset-Klasse herab.

Renditechancen in den USA

Die USA sind weiterhin die widerstandsfähigste Volkswirtschaft. Schroders rechnet damit, dass das starke Gewinnwachstum Anleger für das Rückschlagspotenzial bei einer risikoaversen Marktphase kompensiert. Britische Aktien sind durch die Ungewissheiten hinsichtlich der laufenden Brexit-Verhandlungen belastet. Insgesamt bleiben trotz attraktiver Bewertungen und eines schwächeren Euros Sorgen um den weltweiten Handel sowie die Verschärfung der Finanzbedingungen bestehen.

Japan gegenüber ist Schroders nach wie vor neutral eingestellt, da die zuletzt schwachen makroökonomischen Daten und weitere Konjunkturindikatoren auf eine Abkühlung der Wirtschaft hindeuten. Eine weitere Aufwertung des Yens wäre ein Risiko.

 

 

 

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.