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Experten

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Thomas Wiedenmann, Vertriebsexperte von BlackRocks ETF-Plattform iShares

Neues aus dem BlackRock-Blog Institutionelle setzen verstärkt auf Anleihen-ETFs

Angesichts der Illiquidität an den Anleihemärkten nutzen institutionelle Anleger seit einiger Zeit verstärkt Anleihe-ETFs. Berater können sich daran ein Beispiel nehmen und auch Privatkunden davon profitieren lassen. Eine Einschätzung von Thomas Wiedenmann.

13.12.2016 - 10:16 Uhr | Von: 

Wegen der Anleihe-Käufe der Europäischen Zentralbank (EZB) und des Rückzugs vieler Banken aus dem Anleihehandel ist mangelnde Liquidität bei Festverzinslichen an den Kapitalmärkten ein riesiges Thema. Denn Anleger wollen zügig handeln können – etwa wenn die Unsicherheit über zukünftige Zinsschritte die Volatilität wieder steigen lässt.
Interessante Daten dazu: Zwischen 2007 und 2013 wuchsen Anlagen in ETFs auf Investment-Grade und Hochzins-Unternehmensanleihen von 3,9 auf 100,4 Milliarden US-Dollar – das entspricht einer 25-fachen Steigerung.

Eine Studie von Greenwich Associates zeigt, dass vor allem institutionelle Anleger für diesen rasanten Anstieg verantwortlich sind. Zum einen nutzen sie ETFs – neben der Anlage in einzelnen Anleihen und Derivaten – als weiteren Zugang zum Bond-Markt. Zum anderen werden ETFs aber auch mehr und mehr taktisch eingesetzt, beispielsweise zum Laufzeiten- oder Risiko-Management, für die Sektor-Rotation und – besonders augenfällig – als Liquiditätspuffer. Laut Greenwich Associates ist die Liquidität neben niedrigen Kauf- und Verkaufskosten das wichtigste Kaufargument für Institutionelle: 84 Prozent der Befragten äußerten sich so. 2010 waren es nur 3 Prozent.

Warum Institutionelle Anleger in Anleihen-ETFs investieren

Warum Institutionelle Anleger in Anleihen-ETFs investieren

Das Interesse der institutionellen Anleger hat die Liquidität im ETF-Markt kräftig steigen lassen. ETFs als Teil des Portfolios erlauben Investoren, angelegtes Geld schnell, einfach und kostengünstig wieder liquide zu machen. 88 Prozent der von Greenwich Associates befragten institutionellen Anleger, die derzeit in Derivaten anlegen, setzen bereits auf ETFs oder wollen das in Zukunft tun. 30 Prozent erwägen, im nächsten Jahr Einzelanlagen in Anleihen durch ETFs zu ersetzen.

Für Berater von Privatanlegern ist das extrem interessant - denn auch private Investoren können hochliquide ETF-Anteile an Anleiheprodukten kaufen und verkaufen, ohne dass sie dabei auf die Liquidität im Anleihemarkt angewiesen sind. Anleihen-ETFs können somit auch in Zeiten zunehmender Illiquidität des Bond-Marktes einen leichten Zugang zur Klasse festverzinslicher Anlagen bieten.

Thomas Wiedenmann, Vertriebsexperte von BlackRocks ETF-Plattform iShares

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.