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Martin Evers, Director bei BlackRock in Deutschland

Neues Tool für Finanzberater BlackRock startet Kooperation mit Fintech zur Vermittlung aktiver Fonds

Fintechs plus ETFs: eine unauflösbare Einheit? Auf keinen Fall, meint Martin Evers, Director bei BlackRock in Deutschland. Denn es gibt jetzt eine Lösung mit aktiven Fonds – und Vermittler können sie für sich nutzen.

07.03.2017 - 16:08 Uhr | Von: 

In dieser Woche war es selbst dem „Handelsblatt“ eine Meldung wert: BlackRock kooperiert mit einem Fintech und will so mehr Investoren aktive Fonds zugänglich machen. Und das über Finanzvermittler, die dann letztlich auch davon profitieren.

Für mich die wichtigste Nachricht: Es gibt künftig aktiv gemanagte Fonds in einer Fintech-Lösung. Das ist außergewöhnlich, denn bislang standen Fintech-Kunden meist Portfolios aus passiven Produkten zur Verfügung. Mit BlackRocks erster Kooperation für aktive Fonds mit einem Fintech am deutschen Mark ändert sich das.

Der Deal funktioniert so: Kunden bekommen in fünf risikogestaffelten Strategien je zehn BlackRock Fonds angeboten. Außerdem enthalten: eine Qualitäts- und Risikosteuerung. Die Fonds werden zweimal im Jahr überprüft. Anlagen, die dann schlechter laufen, werden ausgetauscht. Einmal im Jahr erfolgt ein „Rebalancing“, um die Risiken konstant zu halten. Verlustschwellen für jede Strategie sollen Risiken weiter begrenzen. Sie werden täglich überprüft: Werden sie überschritten, schichtet das System in Geldmarktfonds um – und wieder zurück, wenn die Börsenkurse wieder steigen.

BlackRocks Kooperationspartner: Youvestor

BlackRocks Kooperationspartner hierfür ist Youvestor, der mit dem neuen Angebot unter dem Namen „Mein Depot“ Vermittlern und Geschäftspartnern die Chance bieten möchte, mehr Kunden eine Anlage in aktiv gemanagten Fonds zu ermöglichen. Gerade bei langfristigen Kapitalanlagen – wie beispielsweise für die private Altersvorsorge – kann sich das auszahlen. Wie Vermittler „Mein Depot“ einsetzen und davon in ihren Kundenbeziehungen profitieren können, erfahren Sie hier.

Ich habe inzwischen schon ein paar Veranstaltungen mit Youvestor-Chef Andreas Feiden bestritten. Er bringt es so auf den Punkt: „Der Vermittler beziehungsweise Tippgeber behält seinen Kunden, braucht nicht einmal eine Lizenz nach Paragraph 34f und bekommt eine Vergütung, solange der Anleger ‚Mein Depot’ nutzt.“

Und auch für Anleger ist die Lösung attraktiv – nicht nur wegen der hohen Qualität, sondern auch wegen der transparenten Gebührenstruktur. Denn BlackRock setzt in der Kooperation spezielle Fonds-Anteilsklassen ein, die keine Vertriebskosten beinhalten. Der Kunde zahlt daher insgesamt nur 0,5 Prozent Management-Gebühr an BlackRock. Alle Service-Leistungen von „Mein Depot“ schlagen mit 1,25 Prozent inklusive Mehrwertsteuer zu Buche. Pro Jahr werden 37,50 Euro an Depotkosten fällig. Das ist alles: Ausgabeaufschläge für den Fondskauf gibt es ebenso wenig wie weitere Transaktionskosten bei Fondswechsel.

 

Martin Evers, Director bei BlackRock in Deutschland

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.