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Jérôme Koller, Manager der Swisscanto (LU) Portfolio Funds Dynamic 0 - 50 und 0 -100

Portfolio Funds Dynamic Stabilität durch dynamische Strategien

Die Finanzmärkte haben sich zwar nach dem Brexit-Votum beruhigt, die Lage bleibt aber angespannt. Terrorgefahren, die Instabilität in der Türkei und die Schwierigkeiten des italienischen Bankensektors – diese Faktoren gilt es zu beobachten. Denn Marktvolatilitäten können jederzeit wieder auftreten.

20.09.2016 - 09:20 Uhr | Von:  in Swisscanto Invest

Schwankungen sind zwar normale Begleiter der Finanzmärkte, doch zu große Ausschläge führen zu Nervosität bei Investoren. Anleger wünschen sich deshalb, breit diversifiziert zu investieren, um eine Risikokonzentration zu vermeiden und Verluste aus unerwarteten Marktkorrekturen zu mildern. „Genau dieses Ziel verfolgen wir systematisch mit zwei dynamischen Strategien, innerhalb derer wir vorgegebene Risikobudgets – und damit eine bestimmte Maximalvolatilität – einhalten“, sagt Jérôme Koller, Manager der Swisscanto (LU) Portfolio Funds Dynamic 0 - 50 und 0 -100.

Unterschiedliche Strategien bei gleichem Modellansatz

Für die Swisscanto (LU) Portfolio Funds Dynamic 0 - 50 und 0 - 100 sind die Zielvolatilitäten der jeweiligen Fondsvermögen auf fünf beziehungsweise elf Prozent festgelegt. Durch diese Vorgaben kann die Grundallokation risikobasiert konstruiert werden. Da bei der Fondsvariante 0 - 50 maximal die Hälfte des Portfolios in Aktien investiert werden darf und bei der Variante 0 - 100 das vollständige Kapital in Aktien angelegt werden könnte, unterscheiden sich die Zielvolatilitäten. „Investoren haben entsprechend die Wahl, sich zwischen zwei Strategien nach einem identischen Modellansatz mit unterschiedlicher Aktienhöchstgewichtung zu entscheiden“, sagt Koller.

Die in den Jahren 2010 und 2012 aufgelegten Fondsstrategien erhielten im Frühjahr 2016 ein neues Optimierungskriterium. Dieses strebt gleichmäßige Risikobeiträge aller Anlagekategorien unter Einhaltung des vorgegebenen Risikobudgets an. Auf die Grundallokation haben erwartete Renditen keinen Einfluss, was stark zur Stabilität der Allokation über die Zeit beiträgt. „Wir verwenden robuste Schätzungen für die Bestimmung der Risikoparameter. Dadurch wird der Einfluss kurzfristiger Ereignisse gesenkt und das prozyklische Verhalten des Modells gemildert“, erläutert Koller. Die Dynamik in der Allokation ist somit gewollt und wird hauptsächlich von den Risikofaktoren gesteuert.