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Rohstoffmine in Portugal | © Getty Images

Prognose Lithium wird knapp

Experten zufolge gehört Lithium zu den Top-Investments im Rohstoffsektor. Das Metall wird für Akkus von Elektroautos benötigt. Möglicherweise kommt es jedoch bald zu einem Versorgungs-Engpass in der Industrie. Die Minenreserven gehen zur Neige.

05.10.2018 - 12:03 Uhr | Von:  in Märkte

Elektromobilität ist derzeit in aller Munde. Was auf den ersten Blick nach „gut für die Umwelt“ klingt, hat auch seine Schattenseite: Für die High-Tech-Akkus der Elektroautos werden große Mengen an Rohstoffen benötigt, etwa Lithium.

Wie die nachfolgende Infografik von Statista zeigt, wird sich der Bedarf an Lithium für die Produktion von Akkus einer Prognose des Unternehmensberaters Stormcrow Capital zufolge bis zum Jahr 2025 mehr als verdoppeln. Es steigt von aktuell 104.287 auf 212.820 Tonnen Lithiumcarbonat-Äquivalent.

Infografik: Weltweiter Hunger auf Lithium könnte sich verdoppeln | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Das gesamte Weltvorkommen an Lithium beläuft sich auf über 40 Millionen Tonnen. Die Reserven der vorhandenen Minen belaufen sich allerdings nur rund 14 Millionen Tonnen. Experten sehen daher die Möglichkeit eines Versorgungs-Engpasses für die Industrie. Ähnliches gilt für den Rohstoff Kobalt. Er wird ebenfalls für die Produktion von Lithium-Ionen-Batterien benötigt.