Sie besuchen Multiasset.com mit einem veralteten Internet Explorer. Darstellung und Nutzungserlebnis sind deshalb nicht optimal.
Aktuelle Version kostenlos herunterladen »

Experten

Schroders
Börse in Frankfurt | © Getty Images

Rating Schroders stuft Aktien aus Europa, Japan und Schwellenländern auf „Neutral“ ab

Schroders veröffentlicht jeden Monat Einschätzungen zur Entwicklung von einzelnen Anlageklassen. Im aktuellen Ausblick erklärt das Multi-Asset-Team der britischen Fondsgesellschaft, weshalb es Aktien aus mehreren Regionen heruntergestuft hat.

04.07.2018 - 12:34 Uhr | Von: 

Schroders stuft Aktien aus Europa, Japan und den Schwellenländern von „Positiv“ auf „Neutral“ herab. Der Vermögensverwalter rät Anlegern, vorsichtig zu sein. „Die Anzahl der nach oben korrigierten Gewinnschätzungen hat zuletzt abgenommen. Darüber hinaus steht eine Reihe von politischen Ereignisse im Raum, die die Risikoscheue der Anleger noch weiter erhöhen dürften“, so die Multi-Asset-Analysten von Schroders.

Dies gilt auch für Europa: Hier stuft das Team Aktien ebenfalls auf neutral herab, denn zyklische Indikatoren sprechen aktuell für eine Verlangsamung des Wirtschaftswachstums.

In Japan senkt das Multi-Asset-Team die Einschätzung für Aktien ebenfalls auf „Neutral“. Dort waren die makroökonomischen Daten zuletzt schwächer ausgefallen. „Zyklische Indikatoren deuten auch in Japan auf eine Verlangsamung des Wachstums hin. Sollte der Yen außerdem weiter aufwerten, könnten Risiken damit einhergehen“, sagen die Analysten.

Auch in der Pazifik-Region sind die Experten vorsichtig, aber dennoch zurückhaltend-optimistisch: „Wir bevorzugen in dieser Region Singapur. Hier hat sich der Ausblick zuletzt stetig verbessert. Der australischen Volkswirtschaft hingegen stehen einige strukturelle Herausforderungen bevor.“

Der Ausblick für die Schwellenländer ist ebenfalls ganz leicht eingetrübt. Schroders hat seine Einstufung der Aktien aus den Emerging Markets von „Positiv“ auf „Positiv/Neutral“ gesenkt. Die Bewertungen sind zwar weiterhin vergleichsweise attraktiv, aber Handelsspannungen, Wahlen und ein stärkerer US-Dollar könnten kurzfristig das Risiko erhöhen.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.