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Denkmal für Goldgräber in Nome, Alaska: Statt Gold ist heute Erdöl der wichtigste Rohstoff   | © Getty Images

Rohstoffexploration Wo liegen die attraktivsten Bergbauregionen?

Der kanadische Think Tank Fraser Institute hat kürzlich seine jährliche Untersuchung von Bergbaubauregionen vorgelegt. Im Jahr 2017 waren demnach Finnland, die kanadische Region Saskatchewan und der amerikanische Bundesstaat Nevada für Minenunternehmen am attraktivsten. Auf dem letzten Platz liegt Guatemala.

06.03.2018 17:06  |  Von: 
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„Reiche Reserven an Mineralien, mäßige Steuern, eine effiziente und großzügige Genehmigungspraxis sowie Sicherheit im Hinblick auf Umweltgesetze ziehen immer noch bedeutende Investitionen von Rohstoffunternehmen an – auch wenn die Preise trudeln“, betont Kenneth Green, Senior Director der Energie- und Rohstoffstudie des Fraser Instituts.

Im Jahr 2017 wurden insgesamt 91 Ziele in aller Welt untersucht. Entscheidend waren die Einschätzungen von Managern in Bergbauunternehmen, die zu geologischen Gegebenheiten ebenso befragt wurden wie zu den die Branche hemmenden oder auch fördernden juristischen und politischen Rahmenbedingungen in den verschiedenen Regionen.

Kanada ist für Minenunternehmen am attraktivsten

Generell stellten die Experten fest, dass die Attraktivität des Bergbaus weltweit etwas gesunken ist. In Australien hat jede Region im vergangenen Jahr einige Score-Punkte verloren. Ursache hierfür sind wachsende unattraktive Regulierungen, welche die Regierung beschlossen hat. Trotzdem landete Western Australia auf einem guten fünften Platz im Ranking, gefolgt von Queensland auf Platz 12 und South Australia auf Platz 14. Insgesamt ist Australien, das im Jahr zuvor noch den ersten Platz belegte, auf den zweiten Platz hinter Kanada zurückgefallen. An dritter Stelle liegen die USA, gefolgt von Europa. In Südamerika hat es Chile zurück in die Top Ten geschafft. Auch Peru konnte sich vom 28. auf den 19. Platz stark verbessern. „Kapital ist ein bewegliches und flüchtiges Gut – was eine Region verliert, wandert in andere Regionen, wo die Rahmenbedingungen attraktiver sind“, so Green.

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