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Aborigini tanzt für Japans Präsident im westaustralischen Minengebiet Pilbara: Die ganze Welt und besonders auch Japan ist auf australische Rohstoffe angewiesen | © Getty Images

Rohstoffmärkte Gold, Batterien und Skimpy Bars

Noch ist die Stimmung in der Rohstoffbranche verhalten. Doch bei der Konferenz Diggers and Dealers in Karlgoorlie machte sich die Branche Mut. Alle hoffen auf den baldigen Aufschwung beim Preis von Gold und Industriemetallen.

22.08.2018 - 10:34 Uhr | Von:  in Märkte

Einmal pro Jahr ist Karlgoorlie in Westaustralien Mittelpunkt der Bergbauwelt, und auch in diesem August war es wieder so weit. Mehr als 2300 Vertreter von Bergbauunternehmen und Rohstoffhändlern, Geologen und Vermögensverwalter trafen sich in der Goldgräberstadt zur großen Konferenz „Diggers and Dealers“. Die jüngste Schwäche der Edelmetall- und Basismetallpreise drückte zwar etwas die Stimmung. Dennoch ging es dort im australischen Winter her.

Branche will nichts zu tun haben mit Skimpies

Nick Giorgetta, Vorstand der Konferenz, sagte in seinen Begrüßungsworten, dass dieses große Treffen ein wirklich wichtiges Event für die weltweite Rohstoffbranche sei; er zeigte sich allerdings enttäuscht, dass die Messe immer noch mit Oben-Ohne-Kneipen in Verbindung gebracht werde. Eine Befürchtung, die nicht ganz unbegründet ist, denn traditionell gibt es in den Minenorten Westaustraliens häufig sogenannte Skimpy Bars oder Skimpies, in denen leicht geschürzte junge Frauen die Digger bei Laune halten.

Gold und Batterie-Metalle waren beliebte Themen

21 Prozent der Präsentationen von Teilnehmern hatten das Hauptthema Gold zum Gegenstand. Weitere 13 Prozent beschäftigten sich mit Batteriemetallen wie Lithium, Zink, Nickel und Kobalt. Weitere wichtige Themen waren Kupfer, Eisenerz, Potash sowie weitere Mineralien. Messe-Chef Giorgetta äußerte die Ansicht, dass die Bergbaubranche in guter Verfassung sei und dass die Aussichten für die meisten Rohstoffe in den kommenden Monaten gut seien.