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Jakub Hodek von Eyb & Wallwitz managt den neu aufgelegten Aktienfonds. | © Eyb & Wallwitz

Schumpeter-Aktien Eyb & Wallwitz investiert in Monopolisten und kreative Zerstörer

Eyb & Wallwitz Vermögensmanagement erweitert seine Fondspalette: Mit dem Phaidros Funds Schumpeter Aktien legt der Asset Manager erstmals einen reinen Aktienfonds auf. Portfoliomanager Jakub Hodek nutzt für seine Strategie die Erkenntnisse von Joseph Schumpeter.

06.11.2018 - 09:47 Uhr | Von:  in Aktien

Eyb & Wallwitz hat einen reinen Aktienfonds aufgelegt. Die Zeichnungsfrist für den Phaidros Funds Schumpeter Aktien beginnt am 19. November und endet am 20. Dezember 2018. In diesem Zeitraum entfällt die Mindestanlagesumme für die institutionellen Tranchen des Fonds. Die erste Notiz ist für den 21. Dezember 2018 geplant.

„Schumpeter-Aktien entwickeln sich krisenfester als der Durchschnitt und ermöglichen langfristigen Werterhalt“, sagt Jakub Hodek, Portfoliomanager des Phaidros Funds Schumpeter Aktien.

Eyb & Wallwitz hat die Leistungsstärke der Strategie bereits mit dem Phaidros Funds Balanced unter Beweis gestellt. Die Aktienkomponente dieses Mischfonds erzielte in der Rückrechnung über drei, fünf und über zehn Jahre signifikant höhere Wertzuwächse als der MSCI World, und zwar nach Kosten. „An diesen Erfolg möchten wir anknüpfen. Die bewährte Konzeption wird deshalb zukünftig auch als pures Aktienportfolio investierbar sein“, schildert Hodek das wesentliche Motiv für die Auflage des neuen Fonds.

Schumpeter-Aktien heben sich von der Masse der börsennotierten Titel durch ihre langfristigen Wettbewerbsvorteile ab. Der 1950 verstorbene Wirtschaftswissenschaftler Joseph Schumpeter beschrieb den Zusammenhang in etwa wie folgt: Innovationen und deren Imitationen durch später nachwachsende Konkurrenten stellen wichtige Triebfedern im Wettbewerb kapitalistischer Gesellschaften dar. Von Zeit zu Zeit drängen erfindungsreiche Unternehmer in den Markt und verdrängen überkommene Geschäftsmodelle. Ganz besonders erfolgreichen Unternehmen gelingt es, eine monopolähnliche Position zu erlangen, die über Jahre oder Jahrzehnte für stabile Erträge sorgt – bis irgendwann etwas Neues die Platzhirsche wieder hinwegfegt.

„Heutzutage bringt man derartige Umbrüche mit dem Schlagwort Disruption in Verbindung“, erläutert Hodek. So hätten etwa Apple und Amazon ganze Branchen umgewälzt und hohe Hürden für potenzielle Konkurrenten errichtet. Unternehmen wie die genannten kämen grundsätzlich für den Fonds infrage.