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Experten

BlackRock
Arbeiter in Frankfurt am Main: Das Beschäftigungsniveau steigt wieder | © Pixabay

Sinkende Arbeitslosigkeit in der Eurozone „Ein gutes Zeichen für den Aktienmarkt“

Endlich: Die Jobangebote in der Eurozone legen deutlich zu. Darüber sollten sich nicht nur Arbeitnehmer freuen – auch für Anleger hat das Folgen. BlackRock-Vertriebsexpertin Maximiliane Heidenblut fasst sie zusammen.

12.05.2017 - 12:22 Uhr | Von: 

Die aktuellen Entwicklungen an den Arbeitsmärkten in der Eurozone verdienen Beachtung. In Sachen Beschäftigung macht der Wirtschaftsraum im Moment nämlich große Fortschritte. Denn während in den USA die Arbeitslosenquote die Werte vor der Krise 2008 schon wieder erreicht hat (und Großbritannien und Japan sogar schon mehr Beschäftigung aufweisen als zuvor), ist in der Eurozone als Ganzes gerade erst etwas Schwung in den Abbau der Arbeitslosigkeit gekommen.   Immerhin sind wenigstens die Erwartungen jetzt schon wieder auf Vorkrisenniveau (siehe Grafik).

 Arbeitslosigkeit Eurozone

Arbeitslosigkeit in der Eurozone auf dem Rückzug

Sinkende Arbeitslosenquoten weisen generell auf eine gute Wirtschaftsentwicklung hin. Es gilt: Wenn mehr Menschen einen Job haben, steigt die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen. Zusammen mit weiteren sich verbessernden Frühindikatoren kann das als positives Zeichen für die Wirtschaft in der Eurozone – und damit für Aktien – gewertet werden.

Besonders interessant finde ich folgende Entwicklung: Während exportorientierte Unternehmen der Eurozone schon länger vom schwachen Euro profitieren, könnte die Aufhellung am Arbeitsmarkt bessere Ergebnisse für stärker vom Binnenmarkt abhängenden Unternehmen mit sich bringen.

Anleger können vor allem mit aktiv gemanagten Portfolios von der Umbruchphase in Europa profitieren.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.