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„Wir instrumentalisieren Volatilität für unsere Fonds“

01.11.2016 12:00 Uhr |

Welche Strategie verfolgen Anleger, die in den Fonds investieren?

Ackermann: Unsere Anleger mischen den Fonds ihrem Portfolio typischerweise als Ergänzung zu traditionellen Anlagen wie Aktien und Anleihen bei. Der Fonds weist  gegenüber Aktien oder Anleihen eine geringe Korrelation auf und eignet sich somit als Diversifikationsbaustein. Gerade im aktuellen Niedrigzinsumfeld ist er eine ideale Ergänzung.

Welche Marktentwicklungen erwarten Sie in den kommenden Monaten?

Ackermann: Ich denke nicht, dass die Märkte große Sprünge machen werden. Der Aktienmarkt ist bereits relativ teuer und anfällig für Ausschläge nach unten. Anleihen werden aber negativ verzinst und sind somit noch unattraktiver. Daher bleibt Investoren kaum etwas anderes übrig, als in den Aktien investiert zu bleiben oder sich neue Alternativen zu suchen.

Wo sehen Sie die größten Chancen und Risiken für die letzten Monate des Jahres 2016?

Ackermann: Wir erwarten, dass das „Risk on“ Markumfeld weiterhin anhält und somit den Aktienmarkt nach wie vor stützen wird. Zudem sind die Rezessionsrisiken tief und die Geldpolitik ist weiterhin expansiv. Gleichzeitig sind die Aktionen der Europäischen Zentralbank auch ein Risiko, falls die hohen Erwartungen der Marktteilnehmer nicht erfüllt werden. Das ist der Fall, wenn die EZB weniger expansiv agiert als erwartet. Die Bankenkrise und die ungelösten Probleme in den Peripherieländern sind ebenfalls ein Risiko für die  Eurozone. In den USA erwarten wir, dass der Zinsschritt in den kommenden Monaten die Volatilität vom aktuell extrem niedrigen Niveau lösen wird. Das ist gut für unsere Investitionsstrategien und beschert Anlegern hoffentlich hohe Renditen.