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Experten

BlackRock
Händeschütteln mit einem Roboter: Automatisierte Beratung ist gerade für Privatanleger mit kleinem Geldbeutel eine Lösung | © Getty Images

Trotz Robo-Advice Darum werden menschliche Finanzberater gebraucht

Kontoführung, Wertpapierkäufe, Anlageberatung: In Deutschland werden längst nicht alle Finanzgeschäfte im Internet abgewickelt. Die Digitalisierung bietet jedoch viele Vorteile, für alle Seiten. „Echte“ Berater werden nicht arbeitslos.

17.11.2017 - 08:49 Uhr | Von: 

Keine Frage: Deutschland hat bei der Digitalisierung Nachholbedarf. Aus der aktuellen BlackRock Investor Pulse-Studie geht hervor, dass nur 65 Prozent der Deutschen ihre täglichen Bankgeschäfte online abwickeln und nur 56 Prozent ihre Anlagen regelmäßig online überwachen. Im europäischen Vergleich sind das mit die niedrigsten Werte.

In der Praxis haben diejenigen, die ihre Investitionen im Internet verfolgen, jedoch ein besseres Verständnis der zugrundeliegenden Geschehnisse. Sie haben das Gefühl, ihre Geldanlage besser unter Kontrolle zu haben.

Kostenvorteile mit Robo-Advisors

Die reine Form der digitalen Anlageberatung, Robo-Advice, bekommt im Moment in Politik und Medien besonders viel Aufmerksamkeit. Vertreter der europäischen Regulierungsbehörden beobachten die wachsende Popularität der automatisierten Berater mit einem lachenden und einem weinenden Auge: Grundsätzlich finden sie den Trend zwar nicht schlecht und sehen, dass Robo-Advice Investoren durchaus Mehrwert bringen kann. Schließlich ist automatisierte Beratung gerade für Privatanleger mit kleinem Geldbeutel eine Lösung. Allerdings sorgen sich die Aufsichtsbehörden auch um die Risiken, etwa den möglicherweise laschen Umgang mit regulatorischen Vorgaben.

Wir von BlackRock sind überzeugt, dass für die Online-Empfehlung grundsätzlich die gleichen Anforderungen gelten sollten wie für Anlagetipps im Beraterbüro, der Filiale oder über das Telefon. Anbieter von Robo-Advice und die Regulierungsbehörden sollten stets partnerschaftlich zusammenarbeiten und die Regeln anpassen.

Überflüssig werden Berater auch beim Vordringen von Robo-Advisors übrigens nicht. 40 Prozent der online-affinen Anleger wünschen sich der BlackRock Investor Pulse-Studie zufolge neben automatisierten Tipps auch eine persönliche Beratung – vor oder bei einer Transaktion. Die Lösung für Finanzberater lautet daher: Die Online-Tools sollten stärker in die klassische Beratung integriert werden.

Roboter und Menschen können sich ergänzen. Wenn Berater automatisierte Prozesse einsetzen, können sie sich noch intensiver auf ihre Kernaufgaben konzentrieren. Zudem helfen Online-Tools dabei, Sparer an das Thema Geldanlage heranzuführen.

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.