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Experten

BlackRock
Wie beim Trendsport „Slacklining“ ist es am Finanzmarkt wichtig, die richtige Balance zu finden | © Getty Images

Typischer Anlegerfehler Wieder die Balance im Portfolio verloren?

Deutsche Investoren sind in der Regel eher vorsichtig. Umschichtungen im Portfolio nehmen die meisten nur selten vor. Finanzexperten von BlackRock warnen jedoch vor Stillstand und empfehlen den Einstieg in Multi-Asset-Fonds.

06.07.2017 - 15:11 Uhr | Von: 

Land der Aktienmuffel, Aktien-Entwicklungsland – für die Scheu deutscher Anleger vor der Börse gibt es viele Bezeichnungen. Zaghafte Ansätze, dagegen anzugehen, kommen hierzulande oft zur Unzeit. Der Gedanke an die „Volksaktie“ Telekom ruft noch immer unliebsame Erinnerungen hervor.

Und doch gibt es auch in Deutschland Hoffnung, wie ein Blick auf die Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI) zeigt: Seit dem Tiefpunkt 2008 ist die Zahl der Aktionäre von 3,55 auf 4,38 Millionen gestiegen.

Dynamik kann auch lähmen

Die andauernde Niedrigzinsphase tut ihr Übriges, damit sich der ein oder andere Anleger mit Aktien oder Fonds anfreundet. So berichtet das DAI, dass nach drei Jahren kontinuierlichen Wachstums 2016 über 6,3 Millionen Anleger hierzulande Geld in Aktienfonds angelegt hatten. In der Praxis wird aber deutlich: Nicht alle Aktienanleger sind immer professionell unterwegs. Ein typischer Fehler ist, dass Aktienquoten zwar geduldig auf dem Papier stehen, aber in der Praxis nicht konsequent aufrechterhalten werden.

Gerade in Zeiten, in denen die Börse boomt, bleiben viele Anleger mit ihrem halb stillgelegten Portfolio auf der Strecke. Nehmen wir an, ein Anleger legt für sich selbst oder mit Hilfe eines Beraters auf Basis seiner individuellen Risikobereitschaft eine Strategie und damit auch Anlagequoten fest. Der Plan geht am Ende nur auf, solange diese grundlegende Struktur des Vermögens auch über die folgenden Monate und Jahre eingehalten wird. Und hier wird es für die meisten privaten Investoren schwierig.

Aktienportfolios müssen ständig angepasst werden

Typischerweise wird die Aktienquote bei gut laufenden Märkten allein schon durch die Kursgewinne schleichend immer höher. Das Aktienportfolio würde im Falle eines Kursverfalls überproportionale Einbußen erfahren beziehungsweise bei Erholungen in anderen Anlageklassen nur unterproportional profitieren.

Da hilft nur regelmäßiges Rebalancing, das die gewünschten Quoten wiederherstellt. Ansonsten ist eine zwischen Anleger und Berater festgelegte Aktienquote ein müder Papiertiger. Trotz aller verfügbaren Portfolio-Tools kann das gerade in der Fondsvermittlung – wo viele „undisziplinierte“ Kunden nicht stillsitzen können – äußerst schwierig sein.

Oft ist ein Portfolio mit Multi-Asset-Fonds die einfachere Lösung. Hier übernehmen Profis das Rebalancing. Gerade bei Produkten mit einer langen Historie lässt sich Anlagern verdeutlichen, welche Funktion die Fondsgattung im Risikomanagement hat.  

Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.