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Regatta in den Niederlanden: Vorausschauende Navigation ist auch an den Finanzmärkten wichtig | © Getty Images

UBS-Kompass Diese 5 Megatrends bestimmen die Finanzmärkte

Makroökonomische Entwicklungen sind oftmals entscheidend, um die Veränderungen auf den Finanzmärkten zu verstehen und zu nutzen. UBS Asset Management (UBS-AM) sieht fünf Megatrends in den Bereichen Wirtschaftswachstum, Volatilität, Inflation und Anleiherenditen, Geopolitik und Protektionismus sowie Geldpolitik.

05.11.2018 - 10:11 Uhr | Von:  in Anleihen

Trend 1: Keine Rezession in Sicht – Globales Wachstum stabilisiert sich

„Wir sehen kaum strukturelle Ungleichgewichte, die einen scharfen Rückgang des Nachfragewachstums ankündigen könnten. Unsere eigenen Rechenmodelle zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Rezession in den nächsten 18 Monaten gering ist. Angesichts einer insgesamt weiterhin expansiven Geldpolitik betrachten wir die jüngste Dämpfung nicht als Vorboten eines bedeutsamen Nachfragerückgangs“, so Erin Browne, Head of Asset Allocation bei UBS-AM, zur zukünftigen Wachstumsentwicklung.

Mögliche Risiken für das globale Wachstum

„Ein Risiko besteht im Handelskonflikt zwischen den USA und China – und zwar genau dann, wenn vor dem Hintergrund politischer Unsicherheiten im Euroraum und in ausgewählten Schwellenländern der Konflikt über die jüngsten Ankündigungen hinaus deutlich eskaliert“, so die Investmentexpertin von UBS-AM. 

Ein weiteres Risiko birgt China. In dem Augenblick, wenn die US-Sanktionen greifen, muss es dem Land gelingen, seine Wirtschaft komplett neu auszurichten sowie die Verschuldung und die Risiken im Finanzsektor deutlich zu reduzieren. 

Eine dritte negative Bewegung erzeugt ein unerwartet schneller Anstieg von Inflation und Zinsen in den USA, was zu erschwerten Finanzierungsbedingungen führen und der Konjunktur schaden könnte.

Positiver Ausblick

Keines dieser Szenarien entspricht der Basisannahme von UBS Asset Management. „Wir erwarten, dass sich das globale Wachstum zumindest teilweise wieder synchronisiert, wenn sich die Nachfrage außerhalb der USA vom aktuell niedrigen Niveau erholt und die jüngsten Konjunkturmaßnahmen in China Wirkung zeigen“, sagt Erin Browne.