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Mehrheit der Deutschen hält sich für Finanzexperten

21.12.2018 12:24 Uhr | Von: 

Aus Sicht von Legg Mason überschätzen sich deutsche Anleger tendenziell bei ihren Finanzkenntnissen. In Umfrage des Vermögensverwalters gaben 34 Prozent (30 Prozent global) der befragten deutschen Anleger an, komplett zu verstehen, was ein ETF ist. 42 Prozent (30 Prozent global) glauben demnach, sich mit Kryptowährungen auszukennen. Hingegen glauben nur 21 Prozent (22 Prozent global) vollständig zu verstehen, was ein Robo-Advisor ist und nur 25 Prozent (21 Prozent global) können mit den Begriffen ESG oder nachhaltige Investments etwas anfangen.

„Kryptowährungen waren natürlich Ende letzten und auch noch in der ersten Hälfte diesen Jahres medial ein großes Thema. Daraus abzuleiten, die zugrundeliegenden Mechanismen vollständig zu verstehen, während das bei vergleichsweise einfachen Begrifflichkeiten wie nachhaltigen Investments oder auch ETFs deutlich weniger Anleger von sich sagen, zeigt, wie wichtig eine bessere Finanzbildung in Deutschland wäre“, sagt Bannier.

Gut aufgestellt für das Rentenalter

86 Prozent der befragten Anleger in Deutschland stimmen Bannier zu. Davon sagen 40 Prozent, mit einer besseren Finanzbildung würde mehr Menschen hierzulande die Vorteile von Kapitalanlageprodukten für sich nutzen. 33 Prozent glauben, mehr Finanzwissen würde zu einer ausgeglichenen Portfoliozusammensetzung führen. 30 Prozent sind sogar davon überzeugt, dass man mit mehr Kapitalanlagewissen Altersarmut in Deutschland vorbeugen könnte. In der Verantwortung sehen dabei 59 Prozent der befragten deutschen Anleger Schulen und Universitäten, gefolgt von Banken (34 Prozent) sowie öffentlichen Institutionen (32 Prozent).

Allerdings sieht sich auch die Mehrheit der befragten Anleger in Deutschland gut aufgestellt für das Rentenalter: 63 Prozent sind in der Umfrage von Legg Mason sehr guter (18 Prozent) oder guter Dinge (45 Prozent), genug Geld im Alter zur Verfügung zu haben. Weltweit sind 59 Prozent der Anleger dermaßen positiv eingestellt.