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Ein Händler an der Börse New York am Morgen des 9. Februar nach einem Kursrutsch des Dow Jones um 1.000 Punkte am Vortag: Kursrutsch bringt Märkte zurück in die Normalität | © Getty Images

Volatilität 33-Milliarden-Fondsmanager warnt vor dem fallendem Messer

Bereits im Januar riet Pierre-Henri Flamand die Marktteilnehmer zur Vorsicht vor einer „besonders heimtückischen Kurskorrektur“. Seiner Ansicht nach dürften sich aktives Management und marktneutrale Strategien in den kommenden Monaten bewähren.

13.02.2018 - 15:06 Uhr | Von:  in Aktien

Pierre-Henri Flamand, Investmentchef von GLG, Hedgefonds-Tochter der Man Group, erwartet anhaltende Marktturbulenzen. Er warnt davor, den aktuellen Marktrücksetzer für Zukäufe zu benutzen. „Die instinktive Neigung sich in den Markt zu kaufen mag groß sein“, zitiert Bloomberg Flamand. „Wie die vergangene Woche gezeigt hat, wurden Anleger, die nach dem ersten Kursrutsch beherzt zugegriffen haben, schnell eines Besseren belehrt. Kurskorrekturen könnten für einige Zeit anhalten.“

Außergewöhnliche Kursbewegung im CBOE-Volatility-Index

Der CBOE-Volatility-Index war am 5. Februar so stark gestiegen wie nie zuvor an einem einzigen Tag. Inflationssorgen hatten zu einer Flucht in Anleihen und zu einem Kurssturz globaler Aktien geführt. Diejenigen Investoren, die nach dem Absturz zugriffen, wurden aufgrund des erneuten Kursverlusts des S&P 500 im Wochenverlauf eiskalt erwischt; der Index erlitt innerhalb von fünf Tagen einen Verlust von 5,2 Prozent.

GLG ist mit einem verwalteten Vermögen von rund 33 Milliarden US-Dollar (26,7 Milliarden Euro) Teil der Man Group, weltweit größter Hedgefonds-Anbieter für private und institutionelle Anleger. Nachdem sich auch ein wichtiger Fonds des Hauses gegenüber dem Kursrutsch am 5. Februar nicht immun zeigen konnte und 4,6 Prozent zurücksetzte, hat sich GLG derzeit defensiver positioniert, gibt Flamand gegenüber Bloomberg zu Protokoll.