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Sturm vor englischer Küste: Auch bei stürmischem Börsenwetter bieten sich viele Anlagechancen | © Getty Images

Volatilität Panikphasen bieten Wertsteigerungspotenzial

Volatilität beunruhigt Investoren und verunsichert die Märkte. Doch statt in Panik zu verkaufen, sollten ihre Wertsteigerungspotenziale genutzt und Gewinne erzielt werden. Wie das geht, verrät Pras Jeyanandhan, European Equities Team Senior Analyst bei SYZ Asset Management.

16.04.2018 - 16:35 Uhr | Von:  in Aktien

Nach einer längeren Phase stetig steigender Märkte war der Februar gewissermaßen ein Weckruf für die Anleger: Die Märkte rutschten ab und die Volatilität schnellte auf Niveaus, die seit den Krisenzeiten nicht mehr zu beobachten waren. Dieser Anstieg der Volatilität während einer sogenannten „Goldilocks“-Phase kräftigen Wachstums und moderater Inflation überraschte viele Anleger, denn als die Short-Positionen auf die Volatilität scheiterten, brachen die Aktienmärkte ein.

Volatilität sollte Anleger nicht panisch reagieren lassen

 „Die plötzliche Rückkehr der Volatilität löste eine Debatte darüber aus, was dies für die Märkte in Zukunft bedeutet", sagt Pras Jeyanandhan, European Equities Team Senior Analyst bei SYZ Asset Management. „Volatilität dient häufig als Maßstab für die Besorgnis der Anleger und wird von vielen als schlecht für die Märkte angesehen. Als konträre Anleger müssten er uns seine Kollegen dem widersprechen. Volatilität biete Anlagechancen, denn Panikphasen lösten häufig irrationale Verkaufswellen aus. „Doch diese schaffen Bereiche mit Wertsteigerungspotenzial, die langfristige Anleger nutzen können“, betont Jeyanandhan.

Volatilität hat sich erwartungsgemäß normalisiert

Dies war im Jahr 2017 eines der wichtigsten konträren Themen des Assetmanagers SYZ.  „Wir bauten Positionen in Aktien auf, die auf eine Normalisierung der Volatilität von ihrem Allzeittief ausgerichtet waren. Und wir waren zwar überzeugt, dass sie sich normalisieren würde, konnten jedoch nicht vorhersagen, wann dies eintreten und was der Auslöser sein würde. Anders als für viele andere Anleger war der Februar für uns ein ermutigender Monat, nicht nur im Hinblick auf die relative Outperformance, da sich einige unserer Volatilitätswetten auszahlten, sondern hauptsächlich durch die Bestätigung unserer längerfristigen Einschätzung, dass sich die Volatilität normalisieren wird und dies unseren Fonds zugutekommen dürfte."