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Überholung eines Containerschiffs in Hamburg: Die anziehende Weltkonjunktur und der schwache Euro befeuern den Handel | © Getty Images

Neue Bestmarken China und USA schieben deutsche Exporte an

Für Deutschland werden neue Rekorde bei Ein- und Ausfuhren gemeldet. Besonders kräftig legte das Handelsgeschäft mit Drittländern zu.

09.05.2017 - 10:00 Uhr | Von:  in Märkte

Lediglich um 0,4 Prozent auf 105,4 Milliarden Euro haben sich die Exporte im März gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt erhöht, informiert das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden. Auf Jahressicht fiel das Plus allerdings deutlich höher aus: Zum Vorjahresmonat kletterten die Exporte um 10,8 Prozent. Besonders auffällig war im März das Importgeschäft. Deutschlands Einfuhren erhöhten sich um 2,4 Prozent auf knapp 86 Milliarden Euro. Der Zuwachs auf Jahressicht belief sich auf 14,7 Prozent.

Insgesamt schickte die deutsche Exportwirtschaft Waren im Wert von rund 118 Milliarden Euro ins Ausland, importiert wurden Waren im Wert von 92,9 Milliarden Euro. Bei beiden Zahlen handelt es sich um die höchsten je gemeldeten Monatswerte.

Die Exporte in Länder außerhalb der EU, den sogenannten Drittstaaten, zu denen China und die USA gehören, zogen besonders kräftig an. Die Ausfuhren in diese Länder legten im März um knapp 14 Prozent zum Vorjahr zu.

Die moderate konjunkturelle Belebung in den EU-Ländern trug dazu bei, Deutschlands Ausfuhren im März zu erhöhen. Die Ausfuhren in die Eurozone kletterten um 9,2 Prozent. Das Exportgeschäft mit EU-Ländern, die nicht zum Euroraum gehören, wie Großbritannien und Polen, erhöhte sich um 7,8 Prozent.