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Homeoffice

Forschung, Entwicklung und Innovation Corona sorgt für Digitalisierungsschub

Im Zuge der Corona-Krise machen viele Unternehmen Fortschritte bei der Digitalisierung ihres Angebots, ihrer Geschäftsprozesse und der Arbeit ihrer Beschäftigten, so das Ergebnis der jüngsten Umfrage des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW).

16.11.2020 - 15:00 Uhr | in Infografiken

Corona sorgt in der deutschen Wirtschaft für einen Digtalisierungsschub, wie eine aktuelle Umfrage des ZEW zeigt. Vor allem die Arbeit der Beschäftigten gestaltet sich in vielen Unternehmen sichtbar digitaler als vor der Krise. Etwa jedes dritte Unternehmen in der Informationswirtschaft und jedes vierte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe hat hier den eigenen Digitalisierungsgrad erhöhen können, erklärt Dr. Daniel Erdsiek, Wissenschaftler im ZEW-Forschungsbereich Digitale Ökonomie.

In erster Linie dürfte dieser Digitalisierungsschub aus den nötigen Anpassungen resultieren, die für eine effiziente Verlagerung der Arbeit vom Büro ins Homeoffice notwendig waren. Diese Anpassungen können sich langfristig auszahlen, denn viele Unternehmen planen auch nach der Krise einen vermehrten Einsatz von Homeoffice-Angeboten, wie eine vorangegangene Befragung des ZEW vom Juni 2020 belegt.

Deutliche Spuren hat die Corona-Krise beim Umsatz der rund 1.400 befragten Unternehmen hinterlassen. Bei fast der Hälfte der Firmen der Informationswirtschaft sind die Erlöse im Vergleich zur Vorkrisenzeit gesunken. Im Verarbeitenden Gewerbe trifft es sogar rund 70 Prozent der Unternehmen.

Beim Anteil der Unternehmen, die ihren Umsatz seit Krisenbeginn sogar erhöhen konnten, liegen Informationswirtschaft und Verarbeitendes Gewerbe allerdings gleichauf, sagte Erdsiek. Etwa jedes siebte Unternehmen verzeichne höhere Umsätze als vor der Krise.

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