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Thomas Meier, MainFirst: Familienunternehmen haben festen Platz im Portfolio

Interview MainFirst „Wir suchen Unternehmen, die ohne großes Trara erfolgreich sind“

Nebenwerte und Dividendentitel – so kann eine erfolgreiche Kombination von Werten in einem Fonds aussehen. Dies beweist Fondsmanager Thomas Meier von MainFirst mit seinem Fonds MainFirst Global Dividend Stars. Seit Auflage im Sommer 2015 hat er eine Performance von rund 29 Prozent erzielt. Im Interview erläutert Meier seine Hantel-Strategie.

06.09.2018 - 09:23 Uhr | Von:  in Aktien

multiasset.com: Herr Meier, der MainFirst Global Dividend Stars trägt ein wesentliches Merkmal Ihres Fonds bereits im Namen – „globale Dividendenstars“. Über welche Merkmale müssen diese Stars verfügen, um für Sie interessant zu werden?

Thomas Meier: Es geht bei den Dividendenstars nicht in erster Linie um die absolute Höhe der Dividende. Sie ist nur eines der Auswahlkriterien. Wichtiger ist, dass sie kontinuierlich über einen längeren Zeitraum gezahlt wird. Bei der Auswahl der Titel, die für uns in Frage kommen, spielen jedoch nicht nur die Erfolge der Vergangenheit, sondern auch unsere Erwartungen für die Zukunft eine Rolle. Wichtig ist für uns die langfristige Perspektive.

Sie investieren vor allem in kleine und mittelgroße Titel. Welche Eigenschaften spielen neben der Zuverlässigkeit der Dividende eine Rolle?

Meier: Wir interessieren uns für Unternehmen, die man als Hidden Champions bezeichnen kann. Dafür sind ja gerade deutsche Mittelständler bekannt. Sie machen kein großes Trara, sind trotzdem oder gerade deswegen sehr erfolgreich. Das sind oft Familienunternehmen, die mit viel Herzblut geführt werden. Dazu zähle ich zum Beispiel Sixt und Dürr in Deutschland sowie Gestamp in Spanien ….Außerdem haben wir Tiffany & Co. Im Portfolio.

Gibt es Branchen, die Sie bevorzugen?

Meier: Wir investieren unter anderem in Finanzwerte, also Banken, Börsen, Versicherungen und Vermögensverwalter. So haben wir zum Beispiel die Deutsche Pfandbriefbank in unserem Portfolio. Gerade Asset Manager hat der Markt noch nicht als attraktive Investments erkannt. Interessant sind auch einzelne Versorger. Also ist unser Portfolio eher konservativ, man könnte fast sagen, langweilig.