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„Im Bereich Healthcare wird die Nachfrage stark steigen“

29.11.2018 11:50 Uhr | Von: 

Wie finden Sie geeignete Objekte?

Bernhofer: Es läuft meist so, dass Interessenten zu einem Bieter-Verfahren eingeladen werden. Manche Objekte bekommen wir auch von Maklern angeboten. Und wir gehen natürlich auf Messen wie die MIPIM oder die Expo Real. Außerdem sind unsere Einkäufer im Markt bestens vernetzt und dort aktiv auf der Suche nach geeigneten Objekten. Für unsere Fonds recherchieren rund 50 Einkäufer in ganz Europa. So sehen wir etwa 80 Prozent des Gesamtmarktes von im Angebot befindlichen Objekten.

Gibt es Segmente, die Sie ganz meiden?

Bernhofer: Wir vermeiden für den Living + Working Fonds Investments in große Bürogebäude mit nur einem Mieter. Dieses Klumpenrisiko wäre uns zu gefährlich. Wir wollen eine hohe Diversifikation, um das Risiko für unsere Anleger möglichst gering zu halten.

Geringes Risiko bedeutet meist auch eine geringe Rendite. Wie sieht das beim Living and Working aus?

Bernhofer: Wir wollen unseren Anlegern eine Rendite von mehr als 2,5 Prozent bieten. Aktuell liegen wir bei knapp 3 Prozent. Damit sind wir zufrieden und unsere Anleger sind es auch.

Wieviel Kapital haben Sie denn inzwischen für den Living and Working bei Investoren eingesammelt und woher kommen diese?

Bernhofer: Insgesamt haben wir inzwischen beim Living + Working ein Fondsvermögen von rund 230 Millionen Euro. Die meisten unserer Kunden sind Privatanleger. Im Durchschnitt halten sie Fondsanteile im Wert von 8.500 Euro. Sodann haben wir etwa 100 Investoren aus den eigenen Reihen von Swiss Life. Zudem vertreiben wir den Fonds über Swiss Life Select und über Sparkassen. Insgesamt haben wir mehr als 100 Vertriebspartner. Und unsere Muttergesellschaft, die Versicherung Swiss Life, hat rund 200 Millionen Euro dauerhaft investiert. Dieses Co-Investment ist ein stabilisierender Faktor. Und es beweist – zusammen mit den Anlegern aus unserem eigenen Haus – das große Vertrauen der Swiss-Life-Beschäftigten in unsere Arbeit.