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Ein Militärkonvoi auf einer Straße im Himalaya

Investmenttalk von Eyb & Wallwitz „Der stagnierende Lebensstandard in China kann sich als Problem erweisen“

Durch die Deglobalisierung wird vieles teurer, was zu einem deflationären Druck führt. Müsste dies nicht mit steigenden Zinsen einhergehen? Kann der Konflikt zwischen China und Indien eingedämmt werden? Diese und weitere Fragen diskutieren die Investmenttalker von Eyb & Wallwitz im Podcast.

28.09.2020 - 16:34 Uhr | in Podcasts

Der inflationäre Druck steigt durch die Deglobalsierung. Doch warum wird an dem Szenario der niedrigen Zinsen weiterhin festgehalten? Die US-Notenbank hat jüngst einen Schwenk ihrer Politik verkündet. Die Toleranz der Inflationsrate wird demnach angepasst. Doch die ansteigende Inflationsrate dürfte nicht dazu führen, dass sich die Zinsen erhöhen. Es werden eher weitere Bilanzverlängerungen erwartet, so dass der Zinsanstieg eher moderat bleibt. Damit werfen Staatsanleihen keine hohen Renditen mehr ab, dennoch gelten sie als wichtiges Vehikel der Diversifikation des Depots.

Ist die Öffnung Chinas abgesagt? Die aggressiven Handlungen der chinesischen Regierung gegenüber seinen Nachbarstaaten wie beispielsweise Indien machen letztlich nur Sinn, wenn im Politbüro Einigkeit darüber herrscht, dass ohne Nachbarn die Wirtschaft ebenfalls wachsen kann. Unabhängigkeit gegenüber anderen Staaten wiederzuerlangen ist das eine, doch warum versucht die Regierung ihre Währung, den Renminbi, als internationale Währung zu etablieren? Dieses Vorgehen steht eindeutig im Widerspruch zum ambitionierten Plan der Volksrepublik.

Hier finden Sie den aktuellen Podcast von Eyb & Wallwitz: