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108 Meter hoher Wasserfall an einem Neubau in der chinesischen Provinz Guizhou: JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund bietet seit elf Jahren verlässliche Erträge | © Getty Images

J.P. Morgan Asset Management Weiterhin gute Ertragsmöglichkeiten für Multi-Asset-Anleger

Die Income-Strategie des JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund setzt auf Erträge höherer Qualität. Seit Auflage in 2008 hat der Fonds, dessen Volumen bei mehr als 28 Milliarden Euro liegt, mehr als 4,15 Milliarden Euro ausgeschüttet.

11.12.2019 - 12:43 Uhr | in Artikel

Die Experten von J.P. Morgan Asset Management sind überzeugt: Multi-Asset-Anleger können trotz zunehmendem wirtschaftlichem Gegenwind immer noch attraktive Ertragsmöglichkeiten finden. Dies belegt auch die aktuelle Ausschüttung des Income-Klassikers JPMorgan Investment Funds – Global Income Fund, die bei 4,15 Prozent lag (Anteilklasse A (div) – EUR, Stand November 2019, die Ausschüttungen sind nicht garantiert). „Dank unserer äußerst breit gestreuten ertragsorientierten Multi-Asset-Strategie ist es trotz defensiverer Ausrichtung des Portfolios unverändert möglich, attraktive laufende Erträge aus Zinsen und Dividenden zu vereinnahmen und auszuschütten“, betont Fondsmanager Michael Schoenhaut, der den Fonds seit nunmehr elf Jahren managt.

Die Verlässlichkeit der Ausschüttungen wird nicht nur angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds von immer mehr Anlegern geschätzt – inzwischen beläuft sich das Fondsvolumen des Global Income Fund auf mehr als 28 Milliarden Euro. Über alle Anteilklassen und den gesamten Zeitraum kumuliert wurden den Anlegern stolze 4,1 Milliarden Euro ausgeschüttet. „Die Höhe der jeweiligen Ausschüttung ergibt sich durch die erwartete laufende Rendite des Fonds aus Zinsen und Dividenden. Wir schütten also nicht aus der Substanz aus“, betont Schoenhaut. Und ein weiterer Vorteil der ertragsorientierten Income-Strategie: „Im Kalenderjahr 2019 wurden Kursrückgänge des globalen Aktienmarktes nur zu unter 30 Prozent mitgemacht. Bei Kurssteigerungen partizipierte der Fonds aber zu rund 60 Prozent. Das zeigt, dass wir im Spätzyklus gut aufgestellt sind“, erläutert Schoenhaut.

Kein unmittelbares Rezessionsrisiko

Auch wenn der wirtschaftliche Ausblick ungewiss bleibt, da die Schwäche des Welthandels und des verarbeitenden Gewerbes die Aussichten für das globale Wachstum gedämpft hat: „Die Arbeitsmärkte sind robust und die Finanzen der Privathaushalte bleiben relativ stark, was unsere Ansicht bestätigt, dass eine Rezession auf kurze Sicht unwahrscheinlich ist“, so der Experte.

Er geht jedoch davon aus, dass das Umfeld niedriger Zinsen und  Erträge noch einige Zeit vorherrschen wird. „Niedrige oder teilweise inzwischen sogar negative Renditen auf Bankeinlagen machen es notwendig, dass sich auch defensivere Anleger auf der Suche nach Erträgen stärker rendite- und damit gleichzeitig risikoorientierteren Anlagen zuwenden müssen – und das zu einem Zeitpunkt, an dem Risiken für einen Abschwung der Wirtschaft bestehen,“ verdeutlicht Schoenhaut das Dilemma, vor dem viele Anleger heute stehen. „Unserer Ansicht nach erfordert die Bewältigung dieses schwierigen Umfelds die Fähigkeit, flexibel über verschiedenste Anlageklassen hinweg investieren zu können, wobei der Fokus auf dem Risikomanagement liegen sollte und es zu vermeiden gilt, die Erträge zu teuer zu erkaufen“, erläutert er seine Anlagestrategie für den Global Income Fund.

Aktienrisiko mit Vorsicht genießen

Angesichts der schwächeren Aussichten für die Unternehmensgewinne ist sein Ausblick für die globalen Aktienmärkte entsprechend vorsichtig optimistisch. Denn niedrige Zinsen und moderate Bewertungen bringen Rückenwind für die Anlageklasse. „Wir behalten eine angemessene Allokation in Aktien aus Industrieländern bei, mit einer Tendenz zum US-Aktienmarkt, wo viele Unternehmen stabile und diversifizierte Erlösquellen mit gutem Ertragsprofil bieten“, führt Schoenhaut aus. Dabei wurden die konjunkturabhängigeren Sektoren gemieden und das Engagement in Regionen wie Europa und den Schwellenländern reduziert. „Unsere Allokation in Europa ist nach wie vor relativ gering, da die Region in hohem Maße vom globalen Handel und von Unternehmensinvestitionen abhängig ist und diese zwei Komponenten des globalen Wachstums weiterhin unter erheblichem Druck stehen“, so Schoenhaut.

Bei Schwellenländeraktien lockten zwar einerseits attraktive Dividenden, allerdings wirke sich andererseits der Handelsstreit zwischen den USA und China nach wie vor erheblich auf die globalen Lieferketten und Gewinne aus,  was die Risiken für Anleger erhöht – deshalb agiert Schoenhaut hier sehr selektiv.