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Tulpenernte: Ziel des Investec Global Multi-Asset Income Fund sind verlässliche Erträge bei einer Volatilität, die nicht einmal halb so hoch ist wie die des Aktienmarktes.  | © Investec AM

Multi-Asset-Strategien von Investec AM Auf die laufende Rendite kommt es an

Der Gesamtertrag setzt sich aus der laufenden Rendite (Dividenden bei Aktien oder Coupons bei Anleihen) und dem Wertzuwachs (Kursveränderungen dieser Wertpapiere) zusammen. Langfristig ist laufende Rendite in allen Assetklassen die wichtigste und verlässlichste Ertragskomponente – so wie ein zuverlässiger Motor bei einem Auto.

28.02.2019 - 10:46 Uhr | Von:  in Fonds

Seit der internationalen Finanzkrise sind die Renditen aufgrund der unkonventionellen Geldpolitik extrem zurückgegangen. Investoren, die höhere Erträge wünschen, müssen deshalb stärker auf Wertzuwachs setzen, eine in den letzten beiden Jahrzehnten nicht sehr erfolgreiche Strategie, oder ihren Investmentprozess weiterentwickeln.

Der Prozess bei Investec AM beginnt mit der Einzelwertauswahl. Dabei sind insbesondere Wertpapiere mit stabilen laufenden Renditen, Kapitalerhalt oder Wertzuwachs relevant. Ihre Rendite ist die treibende Kraft des Gesamtertrags. Im nächsten Schritt stellen die Portfoliomanager sicher, dass das Portfolio diversifiziert ist. Dazu investieren sie in Wertpapiere mit unterschiedlichen Eigenschaften. Zuletzt wird das Portfolio abgesichert, wenn das Risiko zu hoch erscheint. Investec AM hält eine traditionelle Diversifikation nach Aktien und Anleihen für zu kurz gedacht. Die Einzelwertauswahl ist so wichtig wie die Auswahl der Muttern und Bolzen für einen Automobilbauer.

Einzelwertauswahl statt Asset-Allokation

Mit der Auswahl stabiler Wertpapiere, deren laufende Renditen die treibende Kraft der Performance sind, und einem klugen Risikomanagement lassen sich verlässliche Ergebnisse erwirtschaften. Diese Eigenschaften sind nicht nur in der aktuellen turbulenten Spätphase des Konjunkturzyklus hilfreich, sondern in jedem Marktumfeld.

Ziel des Investec Global Multi-Asset Income Fund sind verlässliche Erträge bei einer Volatilität, die nicht einmal halb so hoch ist wie die des Aktienmarktes. Um die Performance zu steigern, investiert der Fonds in Wertpapiere mit überdurchschnittlichen Renditen. Der Prozess ist eher ergebnis- als benchmarkorientiert und auf dieses Ziel zugeschnitten.

Das unterscheidet das Portfolio von traditionellen Multi-Asset-Fonds, die ihre Performance eher mit Asset-Allokation und Top-down-Entscheidungen erzielen wollen. Um einen Index zu übertreffen oder das Risiko zu steuern, hält Investec AM einen Bottom-up-Ansatz für besser geeignet als eine traditionelle Asset-Allokation (also etwa die Aufteilung des Portfolios auf Aktien und Anleihen oder auf Industrieländer und Emerging Markets).

Die Zeit wird stattdessen auf die Auswahl von Wertpapieren verwendet, deren Eigenschaften zu den Anlagezielen des Fonds passen. Um Konzentrationen zu vermeiden, wird das Verhalten jedes Wertpapieres untersucht.

Absicherung von Risiken: die Handbremse ziehen

Schließlich – und das ist im aktuellen Umfeld vielleicht sogar der wichtigste Punkt – kann der Fonds gegen mögliche Verluste abgesichert werden. Diese Absicherung erfolgt direkt und nicht über Anlagen in Festzinspapiere wie bei vielen anderen Fonds. Eine direkte Absicherung sei laut Investec AM zielschärfer als die Umschichtung in Anleihen, weil die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen schwankt und häufig sogar positiv war.

Absicherung verschiedener Risiken

Da die Eigenschaften jedes Wertpapiers bekannt sind, ist es möglich den Fonds gegen Zins-, Währungs- und Aktienrisiken abzusichern. Ziel der Absicherung ist die Minimierung von Verlusten: ein defensives Portfolio sollte an Aufschwüngen so stark wie möglich und an Abschwüngen so wenig wie möglich partizipieren. Dabei investiert der Investec Global Multi-Asset Income Fund in renditestarke Wertpapiere, um Performance zu erzielen. Die Absicherungen sind daher wie eine Bremse, die angezogen wird, wenn das Risiko eines Kapitalverlusts erhöht scheint. Die Absicherung kann eine Reaktion sein, beispielsweise auf eine Verschlechterung des Risikoumfelds. Denkbar ist aber auch eine aktive Absicherung, zum Beispiel im Vorfeld eines politischen Ereignisses, um Volatilität zu vermeiden.

Möglichst geringe Verluste und asymmetrische Erträge

Risikomanagement findet dabei auf unterschiedlichen Ebenen statt: zum einen durch die Auswahl stabiler Wertpapiere, die Diversifikation nach Wertpapiereigenschaften statt nach Assetklassen und durch Absicherung. Mit diesem Ansatz hat der Fonds in Abschwüngen weniger verloren als die Aktienmärkte und seine Vergleichsgruppe. Und weil wir weiter auf die bewährte treibende Kraft gesetzt haben, hat der Gesamtertrag nicht gelitten.

Fazit

Es gibt viele Möglichkeiten, Erträge zu erzielen. Aus der Sicht von Investec AM ist ein Prozess, der mit der Auswahl stabiler renditestarker Wertpapiere beginnt und sich genau darauf konzentriert, der beste Weg zu verlässlichen Gesamterträgen. Das ist nicht nur im aktuellen Umfeld wichtig, in dem laufende Renditen schwerer zu erwirtschaften sind und Ansätze, die bevorzugt auf Wertzuwachs bauen, kaum funktionieren dürften. Es ist immer dann wichtig, wenn Investoren eine verlässlichere Ertragsquelle suchen. Deshalb sind laufende Renditen ein zuverlässiger Performancetreiber in allen Phasen des Marktzyklus.