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Eyb & Wallwitz investiert in Monopolisten und kreative Zerstörer

06.11.2018 09:47 Uhr | Von: 

Stabilität und Werterhalt auch in Krisenzeiten

Das Portfoliomanagement von Eyb & Wallwitz berücksichtigt bei der Aktienauswahl zum einen technologiegetriebene Aufsteiger, die mit revolutionären Produkten oder Dienstleistungen die Welt erobern. Neben diesen kreativen Zerstörern sollen zum anderen etablierte Unternehmen mit stetigen Erträgen und schwer angreifbarer Marktposition das Schumpeter-Depot stabilisieren. „Als mustergültigen Vertreter dieser Kategorie sehen wir Vinci“, nennt Hodek ein Beispiel. Auf die Infrastruktur des französischen Baukonzerns und Autobahnbetreibers könne auch im nächsten Wirtschaftsabschwung kaum jemand verzichten.

Die Schumpetersche Sichtweise erleichtert es aber auch, zukünftige Absteiger zu identifizieren und entsprechend zu meiden. „In der derzeitigen Spätphase des Wirtschaftszyklus sollte unser aktiver Anlagestil einen entscheidenden Mehrwert für Anleger bringen“, betont der Fondsmanager.

Bei der Auswahl der Einzelaktien genießt der Portfoliomanager große Freiheiten. Das Anlageuniversum umfasst den breiten MSCI All Country World Index, wobei hochkapitalisierte Gesellschaften aus den USA und Europa den Schwerpunkt bilden. Hodek lehnt sich jedoch in keiner Weise an einen Vergleichsindex an. Stattdessen wird jeder Investmentkandidat auf Herz und Nieren geprüft. So sollten sich die selektierten wertstabilen Unternehmen insbesondere durch eine geringe Verschuldung und hohe Handelsliquidität auszeichnen. Wahllos überdiversifiziert wird bewusst nicht – der Investmentprozess mündet in ein konzentriertes Portfolio aus etwa 30 bis 40 Unternehmen, die auch Joseph Schumpeter gefallen hätten.