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Experten

Schroders

Von Inflation bis Technologie Fünf Wirtschaftsfaktoren, die Covid-19 dauerhaft verändert

Ob E-Commerce, Homeoffice oder Staatsverschuldung: Die Corona-Pandemie hat Veränderungen beschleunigt, die so schnell nicht wieder rückgängig gemacht werden können. Welche dieser disruptiven Faktoren für Investoren am bedeutsamsten sind, erläutern Alex Tedder und Robin Parbrook, Fondsmanager bei Schroders.

20.08.2020 15:32 |
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 | © imago images / ITAR-TASS

Die Pandemie hat die Welt sichtbar verändert: Lockdown, soziale Distanzierung, Homeoffice, Online-Shopping und der Ruf nach staatlicher Unterstützung für Unternehmen gehören heute zum Alltag. Welche dieser Entwicklungen sind permanent und was bedeutet das für Investoren?

Dass die Corona-Krise einen schicksalhaften Moment in der Geschichte darstellt, für den es keine Präzedenzfälle gibt, darüber sind sich Experten einig. „Ich tätige seit 30 Jahren Investments und habe bisher zwei einschneidende Ereignisse erlebt, die die Anlagewelt auf den Kopf gestellt haben: die asiatische Finanzkrise 1997-98 und die globale Finanzkrise“, sagt Robin Parbrook, Co-Leiter für alternative Aktieninvestments in Asien bei Schroders. „Als Investoren können wir nicht davon ausgehen, dass es sich hier um eine zyklische Korrektur handelt und die Welt anschließend in ihren vorherigen Zustand zurückkehrt.“

Auch Alex Tedder, Leiter und Investmentchef für globale und US-Aktien bei Schroders, sieht keinen Weg zurück: „Ich erinnere mich an die Ölkrise 1973, die Jahre unter Reagan und Thatcher und alle darauffolgenden Krisen – und jede war anders“. Zwar wiederhole sich die Geschichte durchaus, doch sie wiederhole sich auf unterschiedliche Weise – auch heute.

Nichtsdestotrotz: Einige Vorhersagen lassen sich laut der beiden Aktienexperten dennoch treffen. Und auch Trends lassen sich feststellen.

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