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Börsen-ABC Was ist eigentlich ein ETF?

ETFs sind eine relativ junge Anlageklasse: In Deutschland werden sie erst seit April 2000 gehandelt. Seitdem schreiben sie auch hierzulande eine Erfolgsgeschichte. Erfahren Sie, wie diese Form der Geldanlage funktioniert – und warum sie immer beliebter wird.

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Was ist eigentlich ein ETF? ?? Immer mehr Anleger investieren in ETFs. Doch was verbirgt sich hinter dieser Abku?rzung? ???? #ETFs werden immer popula?rer: Von 2009 bis 2019 hat sich das in Exchange Traded Funds investierte Kapital in #Deutschland???????? auf rund 150 Milliarden Euro ????verdreifacht. ?? Doch was sind ETFs u?berhaupt – und was sind die Gru?nde fu?r die rasant steigende Beliebtheit dieser Anlageform? ???? Das Prinzip: ETFs bilden einen #Wertpapierindex mo?glichst genau ab und vollziehen dessen Entwicklung ????nach – steigt also der zugrundeliegende Index, steigt auch der Wert des entsprechenden ETFs. So la?sst sich in zahlreiche Anlageklassen wie Anleihen oder #Rohstoffe und natu?rlich #Aktien investieren, die Mo?glichkeiten sind schier unbegrenzt. —— Redakteur: Sven Lindner —— #aktienwissen #aktienhandel #dividende #sparen #frugal #reichwerden #dividendenstrategie #geldsparen #sparen

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Börsen-ABC

Was ist eigentlich ein ETF?

ETFs sind eine relativ junge Anlageklasse: In Deutschland werden sie erst seit April 2000 gehandelt. Seitdem schreiben sie auch hierzulande eine Erfolgsgeschichte. Erfahren Sie, wie diese Form der Geldanlage funktioniert – und warum sie immer beliebter wird.

Von 2009 bis 2019 hat sich das in Exchange Traded Funds investierte Kapital in Deutschland auf rund 150 Milliarden Euro verdreifacht. Doch was sind ETFs überhaupt – und was sind die Gründe für die rasant steigende Beliebtheit dieser Anlageform?

Die deutsche Übersetzung von Exchange Traded Funds lautet börsengehandelte Indexfonds. Das Prinzip: ETFs bilden einen Wertpapierindex möglichst genau ab und vollziehen dessen Entwicklung nach – steigt also der zugrundeliegende Index, steigt auch der Wert des entsprechenden ETFs. So lässt sich in zahlreiche Anlageklassen wie Anleihen oder Rohstoffe und natürlich Aktien investieren, die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Beispiel Aktien: Über ETFs können Anleger sowohl in Länderindizes unter anderem aus Deutschland, den USA und Japan investieren, als auch in regionale Indizes, die etwa den europäischen oder asiatischen Aktienmarkt abbilden. Daneben gibt es Aktien-ETFs, deren Zusammensetzung sich an Investmenttrends wie Nachhaltigkeit, Digitalisierung oder Gesundheit orientiert.

Ein Investment – 1.600 Unternehmen

Ein Vorteil von ETFs ist, dass sich damit ganz einfach ein breit gestreutes Portfolio aufbauen lässt. Indem Anleger zum Beispiel Anteile an einem Indexfonds auf den Dax erwerben, investieren sie auf einen Schlag in alle 30 Unternehmen aus dem deutschen Leitindex – mit einem ETF auf den globalen Industrieländerindex MSCI World holen sie sich sogar mehr als 1.600 Unternehmen aus aller Welt ins Portfolio. ETFs machen es daher leicht, das Anlagekapital über eine Vielzahl von Investmentzielen zu diversifizieren und damit Chancen und Risiken auf eine breite Basis zu stellen – getreu dem Motto: „Breit gestreut, nie bereut.“ Außerdem wissen Anleger jederzeit, worin sie investiert sind: Ein Blick auf die aktuelle Zusammensetzung des entsprechenden Index genügt.

Günstig und flexibel

Neben der hohen Transparenz und der Möglichkeit, komfortabel ein breit gestreutes Portfolio aufzubauen, bieten ETFs hohe Flexibilität. Da sie an der Börse gehandelt werden, lassen sie sich während der Handelszeiten jederzeit kaufen oder verkaufen. Außerdem handelt es sich dabei um eine vergleichsweise günstige Geldanlage: Während beim Kauf aktiv gemanagter Investmentfonds ein sogenannter Ausgabeaufschlag fällig wird, der schon einmal 5 Prozent des Auftragsvolumens ausmachen kann, zahlen Käufer eines ETFs lediglich die Ordergebühren der Bank und eine meist geringe Differenz zwischen An- und Verkaufskurs, den sogenannten Spread. Auch bei den laufenden Kosten haben ETFs die Nase vorn: Diese liegen in der Regel bei nur 0,2 bis 0,7 Prozent des investierten Kapitals, während bei aktiv gemanagten Aktienfonds 2 Prozent oder sogar mehr keine Seltenheit sind.

Auch wenn ETFs natürlich nicht ohne Risken sind, können sie für Kapitalmarkt-Einsteiger einen genauen Blick wert sein. Dabei haben Anleger zwei Möglichkeiten: Neben der Einmalanlage eines bestimmten Betrags können sie mit einem ETF-Sparplan regelmäßig kleinere Beträge investieren und damit langfristig Vermögen aufbauen – bei einigen Anbietern geht das bereits ab 25 Euro monatlich.

Autor: Sven Lindner / Video: Benjamin Markmann